IKW Anhalt-Bitterfeld

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Willkommen auf den Seiten des IKW Anhalt-Bitterfeld

Das Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW) ist ein Eigenbetrieb des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und umfasst folgende Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises:

Wir sind überall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld tätig. Unsere Geschäftsstelle befindet sich in Bitterfeld (Lindenstr. 12a).
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Aktuelles:



Qualitätsarbeit in den Musikschulen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Nach erfolgreichem Nachweis der Qualitäts- und Organisationsentwicklung in den vergangenen vier Jahren, erhielten die drei Musikschulen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld am 3. November 2017 das Zertifikat über die Rezertifizierung nach QsM (Qualitätssystems Musikschule). QsM ist ein eigens für Musikschulen entwickeltes Qualitätsmanagementsystem mit dem sie die Qualität ihres Handelns zuverlässig beschreiben, einschätzen und kontinuierlich verbessern können. Nach diesem Modell arbeiten die Musikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst seit 2009 und haben nun einmal mehr bewiesen, dass sie beständig die Qualität ihrer Arbeit verbessern und hohe Qualitätsstandards erfüllen. Die erfolgreiche (Re-)Zertifizierung nach QsM ist in Sachsen-Anhalt übrigens eine Voraussetzung für die Genehmigung zum Führen der Bezeichnung "Staatlich anerkannte Musikschule".
Die feierliche Übergabe der QsM-Zertifikate und einer Bestätigungsurkunde als "Staatlich anerkannte Musikschule" an die drei Musikschulen unseres Landkreises und weitere sieben Musikschulen des Landes fand im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Musikschulen Sachsen Anhalt im Konservatorium Magdeburg statt. Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt, ließ es sich nicht nehmen, die Urkunden persönlich zu übergeben. In seiner Rede zeigte er sich beeindruckt von der Leistungsstärke und Strahlkraft der Musikschulen. Er verwies dabei auf die hohen Schülerzahlen, die trotz sinkender Geburtenzahlen seit Jahren konstant bei etwa 20 000 liegen.
Katja Münchow, IKW

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CAPOEIRA-Erfahrungsbericht aus einem Schnupper-Kurs an der Kreisvolkshochschule

Mit großem Interesse und aufgeschlossen gegenüber allem Unbekannten trafen sich einige Neugierige am 28. Oktober in der Kreisvolkshochschule Bitterfeld, um CAPOEIRA kennenzulernen. Nach einer Vorstellungsrunde und Erwärmungsübungen wurde mit Bällen und Luftballons jongliert, um sich locker für bestimmte Bewegungsabläufe zu machen. Alle Teilnehmer hatten schon dabei viel Spaß. Richtig interessant wurde es, als die Dozentin dann die Capoeira-Grundschritte vorstellte und alle sie üben konnten. Capoeira ist eine Mischung aus Tanz und Kampf. Tatsächlich stehen sich zwei "Kämpfer" gegenüber und bewegen sich nach einem Rhythmus, der von den anderen mit speziellen Instrumenten vorgegeben wird. Ohne sich wirklich zu berühren werden Angriff und Verteidigung im Wechsel zwischen den Kämpfern (oder Tänzern) ausgeführt. Das fördert auf tänzerische Art und Weise Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer. Die sanften Angriffs- und Verteidigungsbewegungen verleihen dieser südamerikanischen Kampfkunst eine fließende Dynamik. Regelmäßige Wiederholungen steigern die körperliche Fitness und lassen ein neues Körpergefühl entwickeln. Da Capoeira mit Musik verbunden ist, gehört auch das Üben der für diese Sportart typischen Instrumente, Rhythmen und Lieder zum Unterricht. Das Fazit aus dem Kurs: Die Bewegungen stellten keine besondere Herausforderung dar. Sie waren für jung und alt geeignet und man musste nicht besonders sportlich und fit sein. Alle hatten gemeinsam Spaß und bewegten sich dabei intensiv. Die Teilnehmer des Schnupperkurses waren sich einig, dass sie diese Sportart gern erlernen möchten und sich für einen längeren Kurs anmelden werden. Der Kurs wird im Anfang 2018 beginnen. Wäre das nicht z. B. eine schöne Weihnachtsgeschenkidee? Vorkenntnisse sind nicht erforderlich (Informationen und Anmeldung unter: 03493 33830). Gabriele Mattern, KVHS Anhalt-Bitterfeld

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Christian-Morgenstern in der Galerie am Ratswall

Am 5. Oktober 2017 präsentierte das KIECK-Theater aus Weimar in der Galerie am Ratswall ein Christian-Morgenstern-Programm. Cornelia Thiele und Thomas Kieck begeisterten das Publikum mit einem Mix aus Schauspiel, Musik und Pantomime. Christian-Morgenstern (1871-1914) gehört - neben beispielsweise Joachim Ringelnatz und Erich Kästner - zu den prominentesten Autoren der sogenannten komischen Lyrik. Gelacht wurde an diesem Abend viel, aber vor allem regten die Texte auch zum Nachdenken an. Es war ein Genuss, die bekannten und manchmal auch weniger bekannten "Galgenlieder" und kuriose Gedichte von Morgenstern wieder einmal zu hören - und sie zudem auf so faszinierende Art und Weise dargeboten zu bekommen. Der Einladungstext hatte nicht zu viel versprochen: die Besucher der Galerie erlebten "eine vergnügliche Stunde Kurzweil".
Katja Münchow, IKW

Eröffnet hat Cornelia Thiele das Programm übrigens mit einem bezaubernden Gedicht, das hier als kleine Kostprobe wiedergegeben sei:
Die drei Spatzen
In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat's niemand nicht.
Sie hör'n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

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Inszenierte Photographie

"Inszenierte Photographie" Schüler des Europagymnasiums "Walther Rathenau" in Bitterfeld eröffneten am 27. September 2017 in der Galerie ihre Ausstellung "Inszenierte Photographie". Mehrere Wochen lang haben sich die Mädchen und Jungen mit dem Thema Photographie beschäftigt, Ideen entwickelt und umgesetzt. Entstanden sind Fotos mit "Aha-Effekt". Bis zum 19. November 2017 können sie in der Galerie am Ratswall besichtigt werden.
Katja Münchow, IKW

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Rocklegenden mit Capriccio

Rocklegenden mit Capriccio es war das nunmehr 240. Galeriekonzert, zu dem die Galerie am Ratswall am 18. Mai eingeladen hatte - und wie immer war die Veranstaltung gut besucht. Das Duo "Capriccio" erinnerte mit seinem Programm an "Rocklegenden". Die Sängerin Sabine Waszelewski und der Gitarrist Klaus-Jürgen Dobeneck interpretierten Welthits und Rock-Klassiker von Pink Floyd, den Rolling Stones, Bette Midler und weiteren Stars der Rockmusik und brachten das begeisterte Publikum zum Mitwippen und Klatschen. Katja Münchow, IKW

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"Esskultur zu Luthers Zeiten" und weitere Vorträge zum Reformationsjubiläum

"Esskultur zu Luthers Zeiten" und weitere Vorträge zum Reformationsjubiläum
Am 12. September startete im "Alten Rathaus" von Brehna der zweite Teil einer vom Heimat- und Geschichtsverein Brehna in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld organisierten Veranstaltungsreihe "500 Jahre Reformation in Brehna und Anhalt-Bitterfeld". Der Kulturhistoriker Matthias Prasse gab einen Einblick, wie man zu Luthers Zeiten kochte, was man aß und trank. Dabei beschränkte er sich nicht allein auf die (durchaus nicht fade) Theorie, sondern setzte sein Wissen auch in die Praxis um. Das Menü, das so auch die Lutherin hätte auf den Tisch gebracht haben können, bestand aus einer recht ungewöhnlich gewürzten Fischsuppe, in Milch gekochtem Weißkohl, einer Art Brathering mit Erbsenpüree und einer Pastete zum Nachtisch. Das Publikum war begeistert, sowohl von den Inhalten des Vortrages als auch von denen der Töpfe und Schüsseln.
Am 26.9.2017 geht es weiter. Dann spricht ab 18.30 Uhr Johannes Toaspern, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Bitterfeld. Er beschäftigt sich mit der Geschichte der "Reformation im Bereich Bitterfeld und in Brehna".
Im Oktober stellt Heide Aßmann ein Projekt der "Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland" vor. Sie haben eine Wanderausstellung erarbeitet, die sich mit mehreren Frauen der Reformationszeit beschäftigt. Am 17.10.2017 kann man in Brehna ab 18 Uhr mehr darüber erfahren.
Im November besteht am 14.11.2017 (ab 18 Uhr) in Brehna die Möglichkeit, einen "echten Lutheriden", d. h. einen Nachkommen von Martin Luther und Katharina von Bora (oder der Seitenverwandten) persönlich kennenzulernen. Matthias Prasse hat sich nicht allein aus wissenschaftlicher Neugier intensiv mit der Biographie Martin Luthers beschäftigt. Er selbst ist ein Lutheride und kann daher z. B. authentisch über das Wirken und das Miteinander in diesem großen, in der "Lutheriden Vereinigung e.V." organisierten Familienverband berichten. Die letzte Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe findet am 26.11.2017 statt. Caroline Vongries, Journalistin und Autorin mehrerer Bücher und Artikel über das Wirken von Frauen in der Geschichte, widmet sich dann ab 15 Uhr in einer Lesung den Frauen der Reformation und insbesondere Katharina von Bora. Sie setzt damit zum Schluss noch einmal einen deutlichen Akzent auf jene historische Persönlichkeit, die mit der Geschichte Brehnas eng verbunden ist und den Anlass dafür gab, dass wir uns in Brehna im Jubiläumsjahr 2017 so eingehend mit der Reformation beschäftigen: Katharina von Bora, die Lutherin.
Der Heimat- und Geschichtsverein Brehna und die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld laden zu allen Vorträgen herzlich in das "Alte Rathaus" von Brehna ein. Der Eintritt ist frei.
Katja Münchow, IKW

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Vorträge zum Thema "Digitalisierung und Gesellschaftspolitik" in der Kreisvolkshochschule

Ab 14. September werden im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12 a, Raum 11) vier Vorträge zum Themenkreis "Digitalisierung und Gesellschaftspolitik" ("Smart democracy") live übertragen. Die Kreisvolkshochschule beschreitet mit diesem, vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) organisierten Angebot, neue Wege der Weiterbildung. Der DVV hat ausgewiesene Experten für die Veranstaltungen gewinnen können. Die Referenten halten die Vorträge vor einer Webcam in den VHS Ennepe-Ruhr-Süd, in Bremen, in Konstanz und in Chemnitz. Über das Internet werden die Aufnahmen direkt in die VHS in Bitterfeld übertragen. Über einen Chat haben die Teilnehmer die Möglichkeit, während der Sendung Fragen zu stellen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils 17.30 Uhr und finden an folgenden Tagen statt: 14. September 2017: "Politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz" Referenten: Martin Fuchs, Politikberater, Blogger und Speaker, Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Wissenschaftlicher Referent für Digitale Interaktive Medien und Politische Kommunikation am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. 10. Oktober 2017: "Digitalisierung und Demokratie - Risiko oder Chance?" Referent: Markus Beckedahl, Gründer und Chefredakteur von "netzpolitik.org". 25. Oktober 2017: "Der bewertete/bewertende Mensch - Zwischen Selbstoptimierung und Überwachung: Wie wollen wir leben?" Referenten: Prof. Dr. Petra Grimm, Leiterin des Instituts für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien Stuttgart, Florian Schumacher, Digital Health Consultant bei der iic-solutions und Gründer von Quantified Self Deutschland. 7. November 2017: "Hate Speech - Umgang mit Hasskommentaren im Netz" Referent: Nils Böckler, Unit-Manager für den Bereich "Radikalisierung und Extremismus" am Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung (Information und Anmeldung per E-Mail unter service-kvhs@ikw-abi.de oder telefonisch: 03493 33830). Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

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"Europakonzert" in Köthen

"Europakonzert" in Köthen
Junge Musiker aus Tschechien, der Ukraine, Indonesien und Köthen gaben am 15. Juni in der Martinskirche in Köthen ein gemeinsames Konzert für Europa und für Frieden in der Welt. Es war das Abschlusskonzert einer Begegnung zwischen Kindern und Jugendlichen aus Trebic, Namest (Tschechien), Transkarpatien (Ukraine) und aus unserem Landkreis, die von der Köthener BVIK GmbH organisiert wurde.
Das Abschlusskonzert am 15. Juni gestalteten die Gäste gemeinsam mit Schülern der Musikschule "Johann Sebastian Bach" und einer Gruppe Indonesier, die an der Hochschule Anhalt studieren. Besonders bewegend für alle Beteiligten und das Publikum wurde es zum Finale, als die jungen Musiker aller beteiligten Länder gemeinsam auf der Bühne traten und das "Europalied" spielten.
Die Partnerschaft mit der Köthener Musikschule hat inzwischen eine vierjährige Tradition und man kennt sich aus vielen gegenseitigen Besuchen. Nach dem Konzert wurde der Abschied des diesjährigen Wiedersehens mit einem Picknick angemessen gefeiert. Ereignisreiche Tage voller Begegnungen, Ausflüge und Freundschaftskonzerte lagen hinter den Gästen, Freundschaften wurden geschlossen oder vertieft und sicher wird man sich bald wieder einmal treffen, dann vielleicht in Tschechien oder in der Ukraine?
Katja Münchow, IKW

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Johannes Toaspern hielt Vortrag in Brehna

Am 26. September 2017 fand in Brehna der siebente Vortrag im Rahmen der vom Heimat- und Geschichtsverein Brehna e.V. in Zusammenarbeit mit der KVHS Anhalt-Bitterfeld organisierten Reihe "500 Jahre Reformation in Brehna und in Anhalt-Bitterfeld" statt. Johannes Toaspern, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde in Bitterfeld, sprach über "Die Reformation in Brehna und im Bereich Bitterfeld" und entwarf mit Zitaten aus Originalquellen und Auszügen aus den Visitationsberichten des 16. Jahrhunderts ein anschauliches Bild dieser Zeit des Umbruchs in unserer Region.
Am 17. Oktober steht in Brehna das Thema "Frauen der Reformation - eine Ausstellung zieht Kreise" auf der Tagesordnung (Beginn 18 Uhr, Altes Rathaus, Markt 1). Heide Aßmann wird dann ein Ausstellungs-Projekt der "Evangelischen Frauen Mitteldeutschlands" vorstellen. Die Ausstellung selbst kann man ab 28. Oktober 2017 in Halle besichtigen (Martin-Luther-Universität, Juridicum, Foyer).
Katja Münchow

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Bildungsveranstaltung zur "Smart democracy" in der Kreisvolkshochschule

Am 14. September fand in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld die erste Liveübertragung einer Vortragsreihe zum Themenkreis "Digitalisierung und Gesellschaftspolitik" ("Smart democracy") statt.
70 Volkshochschulen in der Bundesrepublik Deutschland hatten sich zu einer Diskussionsrunde in Bremen zugeschaltet. Der Deutsche Volkshochschulverband und die teilnehmenden Volkshochschulen testeten bei dieser Gelegenheit ein neues, digitales Bildungsformat. Lernen mit und über digitale Medien soll zukünftig an den VHS verankert werden. Interessant und passend ist jedoch auch das Thema. Mit der Digitalisierung unserer Kommunikation eröffnen sich neue Chancen, aber auch Risiken, die wir kennen sollten. Die sozialen Medien sind dabei, die uns bekannten demokratischen Mechanismen zu verändern. Die Volkshochschulen möchten dazu beitragen, dass die Menschen dafür eine entsprechende Medienkompetenz entwickeln.
Im ersten Vortrag ging es um "politische Kommunikation und Wahlkampf im Netz". Zwei Experten, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Martin Fuchs, gaben einen kurzen Einstieg in das Thema und anschließend konnte man von Bitterfeld aus die Diskussion verfolgen und sogar selbst Fragen stellen, z.B. was "social bots" sind und ob sie auch in gegenwärtigen Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen.
Der nächste Vortrag wird sich eingehend mit der Frage "Digitalisierung und Demokratie - Risiko oder Chance?" beschäftigen. Er findet am 10. Oktober ab 17.30 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12 a, Raum 11) statt. Am 25. Oktober geht es um ein Thema, dass sicher viele bewegt: "Der bewertete/bewertende Mensch - Zwischen Selbstoptimierung und Überwachung: Wie wollen wir leben?" und zur Abschlussveranstaltung am 7. November kann man sich in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld zum Thema "Hate Speech - Umgang mit Hasskommentaren im Netz" informieren.
Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung (Information und Anmeldung per E-Mail unter service-kvhs@ikw-abi.de oder telefonisch: 03493 33830).
Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

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"Denkmale" im IKW wurden geöffnet

Zwei Gebäude, in denen sich Einrichtungen des Institutes für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW) befinden, stehen unter Denkmalschutz: das Gebäude Ratswall 22 in Bitterfeld, in dem die Musikschule Gottfried Kirchhoff und die Galerie am Ratswall untergebracht sind, und das Schloss Köthen, dessen ehemaliger Marstall heute von der Musikschule Johann Sebastian Bach genutzt wird. Der "Tag des offenen Denkmals" ist daher für uns seit einigen Jahren ein feststehender Termin, zu dem die Musikschulen, die Volkshochschule und die Galerie in beide Häuser einladen.
In diesem Jahr begann unser Programm 10 Uhr in Bitterfeld. Die Galerie lud zur Besichtigung der Ausstellung "Bernhard Franke, Künstler aus unserer Region" ein. Mehrere Vertreter des "Bernhard-Franke-Förderverein e.V." waren bis zum Nachmittag vor Ort, um die Besucher über das Werk und das Leben Bernhard Frankes zu informieren und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Bernhard Franke, so erfuhren die Besucher, ist einer der bekanntesten Vertreter des "Bitterfelder Weges", einer kulturpolitische Reformbewegung der 1950er und 1960er Jahre, die eng mit Bitterfeld und zwei "Kulturkonferenzen" im "Bitterfelder Kulturpalast" verbunden ist. Reinhard Waag und Klaus-Peter Jaskulski präsentierten historisches Filmmaterial zu verschiedenen Denkmalen Bitterfelds, darunter einen Film über die Errichtung dieses "Bitterfelder Kulturpalastes" 1952-1954. 12 Uhr lud die Musikschule zur Besichtigung und zu einen "Gottfried-Kirchhoff-Konzert" ein. Die Musikschüler Mandy Opitz, Thurid Gebhardt, Paula Mederake, Lea Kuhne, Sarah Hennig, Nico Hennig und Dietmar Brandt stellten mit ihren Blockflöten, Violinen und am Klavier ihr Können unter Beweis.
In Köthen öffnete die Musikschule 11 Uhr ihre Pforten. Nach einer musikalischen Begrüßung durch Marvin Richter und Martha Kiel im "Hofkapellensaal" folgte ein von der Volkshochschule organisierter Vortrag. Christian Ratzel und Daniel Spielau (Köthen Kultur und Marketing GmbH) sprachen zum Thema "Das Köthener Schloss vor 300 Jahren". Anschließend führte der Leiter der Musikschule, Anreas Hardelt, die Gäste durch das Gebäude.
Etwa 120 Besucher hatten an diesem Tag Gelegenheit, die Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld kennenzulernen und zwei interessante "Denkmale" im Landkreis Anhalt-Bitterfeld zu besichtigen. Allen an der Organisation und Durchführung beteiligten Mitarbeitern und Schülern sei herzlich gedankt. Sie haben dazu beigetragen, das Anliegen des Denkmalschutzes zu befördern und in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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TalentCAMPus 2017: "Die Stadt ist unser Garten - Wolfen blüht auf"

Es wurde gehackt, gebaggert, gesät und gepflanzt. Fünfzehn Kinder und Jugendliche aus Bitterfeld- Wolfen schufen vom 24. bis zum 28. Juli eine kleine Gartenanlage mitten in Wolfen-Nord. Ort des Geschehens war das Grundstück des Frauenzentrums und eine angrenzende Rasenfläche der Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen (WBG). Grund für dieses Spektakel war ein Bildungsprogramm der Kreisvolkshochschule Bitterfeld- Wolfen, die auch dieses Jahr wieder mit "Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung" zusammen einen talentCAMPus ins Leben rief.
Wie auch bei den vergangenen zwei Projekten, war das Ziel des CAMPus, Kindern und Jugendlichen auf spielerische und spannende Weise kulturelle und künstlerische Bildung zu vermitteln. Das diesjährige Motto lautete: "Die Stadt ist unser Garten - Wolfen blüht auf" und wurde unterstützt durch Sandy Bieneck vom Frauenzentrum und Anne Pietag von der WBG in Wolfen. Angeleitet von Agraringenieur Thomas Eisel säten und pflanzten die Teilnehmer auf dem selbst gebauten Hochbeet und dem eigens angelegten Gemüsebeet; dabei lernten alle viel Wissenswertes über die Natur und gesunde Ernährung.
Noch begeisterter als von den Pflanzen waren die Kinder und Jugendlichen jedoch von einer Überraschungsaufgabe: begleitet von der Südafrikanerin Debra Liersch ein landestypisches Muster auf die Sitz-Blöcke aus Beton hinter dem Frauenzentrum zu zaubern. Mit unglaublichem Enthusiasmus stürzten sich die Teilnehmer zuerst auf die Reinigung der Steine und schließlich auf die künstlerische Gestaltung mit Pinsel und Farbe. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen und ist nun für jeden am Frauenzentrum zu bestaunen.
Zum Abschluss des gelungenen Ferienprogrammes wurde die im Rahmen des talentCAMPus angelegte Feuerstelle durch Mithilfe der freiwilligen Feuerwehr Wolfen eingeweiht. Dazu konnte jeder Interessierte sich bei Speis und Trank durch die Ergebnisse der Woche führen lassen. Mit dabei waren unter anderem Oberbürgermeister Armin Schenk, der gleichzeitig Schirmherr des Projektes war, Christian Puschmann von der WBG, Angela Kolb-Jansen von der SPD und Dr. Sabine Engst, Dezernatsleiterin im Landkreis.
Für alle Beteiligten war die Woche ein großartiger Erfolg. Dem schlechten Wetter wurde getrotzt und jeder einzelne leistete einen wichtigen Beitrag. Wir möchten uns aber nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch besonders bei den vielen Helfern und Unterstützern bedanken, ohne die der talentCAMPus nicht hätte stattfinden können. Danke!
Eine Fortsetzung des Programmes in den Sommerferien 2018 ist schon in Planung und freut sich auf viele Teilnehmer. Bis nächstes Jahr.
Sandra Greiner, KVHS

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Friedrich Fröbel im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Am 13. Juli 2017 wurde in der Galerie am Ratswall die Kabinettausstellung "Fröbel - Vater des Kindergartens" eröffnet. Friedrich Fröbel war eigens zu diesem Anlass angereist und gab ein Interview (gespielt von Luca und Noah Berger, 11 und 9 Jahre). Initiator der Ausstellung ist der Förderverein "Naturkinder" Quetzdölsdorf-Spören e.V. Die "Kindergärtnerin" Monika Grabolla-Kahsche begrüßte die Gäste im Namen des Vereins und sagte einige Worte zum Anliegen der Ausstellung. Vor nahezu genau 165 Jahren starb in Thüringen der Pädagoge Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852). Friedrich Fröbel war einer der ersten "Kleinkindpädagogen" der Welt. Er erarbeitete ein pädagogisches Konzept für die Bildung von Kindern im Vorschulalter mit eigens für sie entwickelten "Spielgaben" und Beschäftigungen und setzte sich für die Schaffung öffentlicher Bildungseinrichtungen für Kleinkindern ab drei Jahren ein. Fröbel wählte für diese Einrichtungen den schönen und heute in vielen Teilen der Welt bekannten Namen "Kindergarten". Für diese Kindergärten bildete Fröbel Frauen als Erzieherinnen aus und schuf damit einen der ersten Ausbildungsberufe für Frauen: den Beruf der Kindergärtnerin. Einer der ersten Kindergärten Deutschlands entstand 1846 in Quetz und 1847, vor genau 170 Jahren, fand hier unter Fröbels Leitung ein vielbeachtetes "Kinderspiel- und Jugendvolksfest" statt, das damals über 2000 Zuschauer in den kleinen Ort zog. Anlässlich der diesjährigen Jubiläen würdigt der Förderverein "Naturkinder" Quetzdölsdorf-Spören e.V. Friedrich Fröbel mit einer Ausstellung. "Der Geist Fröbels", so Monika Grabolla-Kahsche, "lebt noch in vielen Kindergärten". Seine pädagogischen Lehren sind bis heute Bestandteil der Ausbildung von Kleinkinderzieherinnen und viele der von ihm entwickelten Spiele findet man in ähnlicher Form in "Kindergärten" auf der ganzen Welt. Auch in den Kindertagesstätten in Quetzdölsdorf und Spören haben die Kinder schon von Friedrich Fröbel, dem "Vater des Kindergartens" gehört. Insbesondere in den letzten Jahren sprachen sie mit ihren Erzieherinnen über Friedrich Fröbel, erfuhren von seinem Leben und seinem Wirken hier in der Region. Seit 2016 beschäftigten sich die Kinder in Quetzdölsdorf und in Spören intensiv mit der Vorbereitung einer Ausstellung zu Ehren Fröbels. Sie haben fleißig gemalt, geklebt und gebastelt. Entstanden sind viele kreative bunte Bilder, die es sich lohnt, genauer anzuschauen. Der Verein hat dazu zwei Rahmen mit Informationen zur "Geschichte des Kindergartens" in unserer Region erarbeitet. Zum 235. Geburtstag Fröbels, am 21. April 2017, wurde die Ausstellung im Zörbiger Rathaus eröffnet. Sie ist als Wanderausstellung konzipiert und wird an mehreren Stellen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld zu besichtigen sein. Bis zum 3. September 2017 sind die Bilder und Texte nun in der Galerie am Ratswall zu sehen (Öffnungszeiten: Di.-Fr. und So., 10-16 Uhr). Katja Münchow, IKW

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Luthers Spracharbeit und seine Ausstrahlung auf die Fruchtbringende Gesellschaft

Martin Luther hat mit seiner Theologie und Kirchenpolitik die Reformation eingeleitet und die Gesellschaft seiner Zeit grundlegend verändert. Wer aber ist sich darüber im Klaren, dass er uns auch ein sprachliches Vermächtnis hinterlassen hat?
Ohne die massenhafte Verbreitung einer deutschsprachigen Bibel hätte es keine Reformation geben können. Luther hat durch seine Bibelübersetzung, seine Veröffentlichungen und Predigten die Sprache der Deutschen entscheidend geprägt und dazu beigetragen, dass Deutsch zu einer Literatursprache werden konnte. Verständlich sollte die Sprache sein. Bekannt ist Luthers Ausspruch, dass man dazu "dem gemeinen Mann auf dem Markt aufs Maul schauen" müsse. Bei seiner Übersetzungstätigkeit löste sich Luther, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, vom Original, damit der Text lesbar wird. Er selbst beschreibt den "Kraftakt", den das für ihn bedeutete, mit den anschaulichen Worten, er habe dafür "Klötzer und Wacken aus dem Weg geräumt". Luther schuf völlig neue Worte und Sprachbilder. Von ihm stammt beispielsweise das "Machtwort" oder der Spruch "sein Licht nicht unter den Scheffel stellen". Luthers Sprache war deutsch, klar und verständlich, zum Teil poetisch und sogar musikalisch - das erfuhren die Besucher eines Vortrages von Frau Uta Prof. Seewald-Heeg am 11.7.2017 in Brehna. Der Heimat- und Geschichtsverein Brehna und die Kreisvolkshochschule hatten die Vorsitzende der "Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft" im Rahmen einer Vortragsreihe zum 500. Jubiläum der Reformation nach Brehna eingeladen. An diesem Vortragsabend aber sollte ein weiteres Jubiläum eine zentrale Rolle spielen: 2017 ist auch das 400. Gründungsjahr der "Fruchtbringenden Gesellschaft".
Wenngleich die "Fruchtbringer" nicht ausdrücklich einen Bezug zum "Thesenanschlag Luthers" herstellten, so ist doch offensichtlich, dass sie sich 100 Jahre danach in Luthers Tradition sahen. Auch sie schufen neue deutsche Worte, die wir noch heute verwenden - beispielsweise den schönen Begriff "Augenblick". "Die Fruchtbringer", so Prof. Seewald-Heeg, "waren sich der Leistung Luthers für die deutsche Sprache bewusst" und "alle Sprachgelehrten in der Fruchtbringenden Gesellschaft haben sich zu Luther geäußert". Von Fürst Ludwig zu Anhalt-Köthen beispielsweise ist die Einschätzung überliefert, Luther sei ein "rechter Meister Teutscher Wolredenheit" gewesen. "Martin Luther", so das Fazit von Prof. Seewald-Heeg, "hat die deutsche Sprache wesentlich geprägt, ebenso die Mitglieder der Fruchtbringenden Gesellschaft".
2017, das wurde an jenem Abend allen Zuhörern klar, begehen wir zwei Jubiläen, die durchaus miteinander in einem Zusammenhang stehen: Wenn wir Deutschen noch heute in der Außenwahrnehmung als "Volk der Dichter und Denker" gelten, verdanken wir das Luther und der "Fruchtbringenden Gesellschaft".

Katja Münchow, IKW

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Bernhard Franke - Künstler unserer Region

Am 6. Juli 2017 wurde in der "Galerie am Ratswall" eine Ausstellung mit Arbeiten von Bernhard Franke (1922-2004) eröffnet. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Armin Schenk. Der in Bitterfeld geborene Maler Bernhard Franke, der bis 1989 in Bitterfeld, Wolfen und Jeßnitz lebte, ist einer der bekanntesten Vertreter des "Bitterfelder Weges". 2012 wurde der Stadt Bitterfeld-Wolfen sein Nachlass übergeben. Ein 2015 gegründeter Förderverein hat nun zusammen mit der Galerie am Ratswall eine Ausstellung vorbereitet, die den Maler und die Bandbreite seines Schaffens vorstellen soll. Etwa 50 Arbeiten - Ölbilder, Zeichnungen, Grafiken, Holzschnitte, Lithografien - zeigt die Ausstellung. Die Bilder entstanden zwischen Ende der 1940er Jahre und 1990. Sie zeigen sehr unterschiedliche Motive und Techniken. Man sieht Porträts und Selbstporträts neben Landschaftsbildern, Motiven aus der Arbeitswelt und abstrakten Darstellungen. Die Ausstellung kann bis zum 17. September 2017 in der Galerie am Ratswall zu den Öffnungszeiten besichtigt werden (Di.-Fr. und So., 10-16 Uhr).
Katja Münchow, IKW

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500 Jahre Reformation: Martin Luthers Spracharbeit

Veranstaltung des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld
Am 11.7.2017 spricht in Brehna im Rahmen der Vortragsreihe "500 Jahre Reformation" Frau Prof. Seewald-Heeg (Vorsitzende der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft, Köthen) über "Martin Luthers Spracharbeit und seine Ausstrahlung auf die Fruchtbringende Gesellschaft". Im Mittelpunkt ihres Vortrages wird Martin Luther als Übersetzer der Bibel ins Deutsche stehen. Dabei geht sie zum Beispiel der Frage nach, wodurch sich seine Übersetzung von früheren Übersetzungen unterschied, und wird darlegen, wie Luther beim Übersetzen vorging, wie sich seine Übersetzungstätigkeit in die übersetzungstheoretischen Überlegungen einordnen lassen und wie seine Sprachmächtigkeit auch zum Vorbild vieler Mitglieder der Fruchtbringenden Gesellschaft wurde. Der Vortrag beginnt 18 Uhr im Alten Rathaus von Brehna (Markt 1). Die Teilnahme ist kostenlos.
Katja Münchow





"Luther war hier", in Anhalt-Bitterfeld

Ja, selbstverständlich hat sich Luther einst im Gebiet des heutigen Landkreises Anhalt-Bitterfeld aufgehalten. Nachweislich war er zum Beispiel in Zerbst und Bitterfeld. Seine Übernachtung in der Landsberger Doppelkapelle gehört jedoch wohl eher in das Reich der Legenden. All das erfuhren die Besucher eines Vortrags, den am 13. Juni 2017 Dr. Jan Scheunemann in Brehna hielt. Im Rahmen einer Vortragsreihe zum Thema "500 Jahre Reformation in Brehna und in Anhalt-Bitterfeld" war der Historiker auf Einladung des Heimat- und Geschichtsvereins Brehna und der Kreisvolkshochschule in den geschichtsträchtigen Ort gekommen.
"Luther war hier" ist ein Kooperationsprojekt des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH. Sie stellten sich anlässlich des 500. Reformationsjubiläum 2017 das Ziel, auf all diejenigen Orte in Sachsen-Anhalt aufmerksam zu machen, an denen sich Martin Luther tatsächlich aufgehalten hat oder aufgehalten haben soll. Seit April 2014 recherchiert Dr. Jan Scheunemann zu Orten in Sachsen-Anhalt, die einen tatsächlichen oder legendenbehafteten Bezug zu Martin Luther aufweisen. Es handelt sich dabei inzwischen um 72 Orte. Am 30. Juni 2017 endet das Projekt.
Auch Brehna hat einige Bezüge zur Reformation aufzuweisen - Katharina von Bora, die Lutherin, lebte hier als Klosterschülerin und die Auflösung des Brehnaer Augustinerinnenklosters war unmittelbare Folge der Reformation. Aber, war Luther hier? Quellen, die das belegen, gibt es nicht, doch unwahrscheinlich ist es auch nicht. In das Reich der Legenden gehört aber, was die "alten Brehnaer" überliefert haben. Sie erzählten sich, Luther habe seine Katharina einst aus dem Brehnaer Kloster geholt. Wir wissen selbstverständlich, dass dem nicht so gewesen sein kann. Aber eine schöne Geschichte ist es doch und eigentlich, so stellten die Anwesenden nach dem Vortrag fest, ist auch Brehna ein "Lutherort".
Katja Münchow, Heimat- und Geschichtsverein Brehna e.V.

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"Europakonzerte" an der Goitzsche

Solisten und Ensembles aus Musikschulen dreier Länder gaben am 13. Juni an der Goitzsche ein gemeinsames Konzert, das ganz im Zeichen von Europa und der gegenseitigen Annäherung stand. Initiator des Treffens war die Köthener BVIK GmbH. Sie organisierte in diesem Jahr bereits zum vierten Male eine Begegnung zwischen Musikschülern unseres Landkreises und Kindern, Jugendlichen und Lehrern aus der tschechichen Stadt Trebi?. In diesem Jahr beteiligten sich auch junge Musiker aus Names? (Tschechien) und einer Musikschule aus Transkarpatien (Ukraine). Am 13. Juni gestalteten die jungen Musiker gemeinsam mit einem Ensemble der Bitterfelder Musikschule "Gottfried Kirchhoff" ein unterhaltsames und eindrucksvolles Bühnenprogramm. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft des Bitterfelder Oberbürgermeisters Armin Schenk, der die Gäste herzlich in Bitterfeld und an der Goitzsche begrüßte. Die Organisatoren Dr. Ulrich Heller (BVIK) und Frank Speckhorst (Stiftung "KidsForKids", Tschechien) verliehen in ihren Eröffnungsreden ihrer Überzeugung Ausdruck, dass die musikalische Begegnung dazu beitragen wird, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen jungen Menschen in Europa zu stärken. Die Leiterin der Musikschule, Frau Dr. Toaspern, schloss sich dem an und stellte fest: "es gibt nichts Schöneres für einen Musiker, als gemeinsam zu musizieren".
Katja Münchow, IKW

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Konzert der Musikschul-Gitarrenklasse in der Galerie am Ratswall

Am 8. Juni 2017 stellten die Gitarrenschüler der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" in der "Galerie am Ratswall" ihr Können unter Beweis. Das Gitarrenkonzert der Musikschule in der Galerie hat inzwischen bereits Tradition. Zum nunmehr elften Male spielten die Musikschüler in dem Ausstellungsraum, umrahmt von den Bildern renommierter Künstler. In diesem Jahr waren die jungen Musiker von den Kunstwerken des Malers Michel Otto, dessen Ausstellung "Rand und Grenze" seit 5.Mai in der Galerie zu sehen ist, umgeben. In dem Konzert wurden nun musikalisch die "Grenzen" der Zeit überwunden. Gemeinsam mit dem Publikum unternahmen die Gitarrenspieler eine musikalische Reise in die Renaissance, den Barock, die Klassik bis hin zur zeitgenössischen Musik.
Katja Münchow, IKW

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"Schreibenden Goitzschefedern" machen Lust auf Europa

"Schreibenden Goitzschefedern" machen Lust auf Europa "Frühling in Europa", so nannten Jana Stolze-Kapphammel, Evelyn Brade, Astrid Lanzke und Marion Lange das Programm, das sie gemeinsam mit dem Sandersdorf-Brehnaer Mandolinengruppe "Gut Klang" eigens für die Europawoche zusammengestellt haben. Mit eigenen Texten und Gedichten machten die vier "Goitzschefedern" Lust auf Europa, speziell auf Irland, Italien, Finnland und Polen. Jede der Autorinnen schilderte, wie man in ihrem "Lieblingsurlaubsland" den Frühling erleben kann und trug ein eigenes Frühlingsgedicht vor. Dabei griff das Programm auch aktuelle Ereignisse auf: zum Beispiel mit einem am selben Tage unter dem Eindruck des Einlaufs der aus Rom kommenden Läufer für "Frieden, Demokratie und Toleranz" in Bitterfeld verfassten Gedicht zum Thema Frieden, das Marion Lange spontan als "Zugabe" vortrug.
Katja Münchow, IKW

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Europawoche des IKW begann mit Vortrag in der Galerie

Europawoche des IKW begann mit Vortrag in der Galerie Mit einem Vortrag von Dr. Peter Otschik zum Thema "Judentum-Christentum-Islam - Monotheismus, der uns vereint" begann am 5. Mai 2017 das gemeinsame Programm der Einrichtungen des IKW (Galerie am Ratswall, Musikschulen, Kreisvolkshochschule) zur Europawoche. Etwa 20 Gäste waren in die Galerie am Ratswall gekommen, um Dr. Otschiks Vortrag zu den Ursprüngen der Religion zu hören und mit ihm darüber zu diskutieren, was monotheistische Religionen wie das Judentum, den Islam und das Christentum unterscheidet und vereint.
Katja Münchow, IKW

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Konzert zum 30 jährigen Dienstjubiläum der Chorleiterin und Musikpädagogin Ursula Ulrich

Ganz im Zeichen des Abschieds stand das Chorkonzert des Jugendchores der Musikschule Bitterfeld-Wolfen am 20.5. im Lutherhaus Bitterfeld. Frau Ursula Ulrich, die seit 1987, also mittlerweile seit 30 Jahren, im Dienst der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" Bitterfeld-Wolfen steht, wird mit diesem Schuljahr ihre Arbeit an dieser Einrichtung beenden.
Bis 2010 unterrichtete Ursula Ulrich als festangestellte Mitarbeiterin in den Fächern Musikalische Früherziehung, Theorie und Chorleitung und von 2011 bis 2017 als Honorarkraft. Mit großer Verlässlichkeit, Liebe zu den Kindern und Jugendlichen aber auch konsequentem erzieherischen Handeln von Anfang an, also vom Kindergartenalter bis zum Erwachsenenalter verstand sie es, bei den Schülern die Begeisterung für die Musik zu wecken und vor allem zu erhalten. Es ist nicht außergewöhnlich, wenn einige von ihnen seit mehr als 15 Jahren bei ihr Unterricht haben. Schon 1987 gründete sie den Kinderchor, in dem anfangs auch ihre eigenen Kinder sangen, 2003 übernahm sie dann die Leitung des gemischten Jugendchores, der seitdem einen festen Platz in den Musikschulkonzerten und bei Auftritten in der Region und darüber hinaus hat. Im vergangenen Jahr trat der Jugendchor zusammen mit dem Akkordeon-Ensemble und dem Musikschulorchester überaus erfolgreich in der Partnerstadt Vierzon auf.
Diese kontinuierliche Arbeit hat sich qualitativ und quantitativ ausgezahlt, dauerhafte Freundschaften sind entstanden, so dass die Musikschule für viele zu einer zweiten Heimat geworden ist. Ursula Ulrich nahm auch immer großen Anteil am musikalischen Werdegang ihrer Schützlinge. Diese dankten es ihr am Ende des eindrucksvollen Konzertes, bei dem auch das Akkordeon-Ensemble mitwirkte, mit minutenlangen Standing Ovations. Nun wird sie ihre Schützlinge der Früherziehungslehrerin Dorothea Schüler und der Gesangslehrerin Monika Trutt anvertrauen, die ab dem neuen Schuljahr den Kinderchor und den Jugendchor leiten werden.
Das gesamte Team der Musikschule dankt Frau Ulrich herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und wünscht Ihr und ihrer Familie alles Gute.
Dr. Cornelia Toaspern

IKW




Förderverein für die Galerie am Ratswall

Am 24.4.2017 versammelten sich in der "Galerie am Ratswall" etwa 30 Kunstliebhaber aus Bitterfeld und Umgebung, um über die Gründung eines gemeinnützigen Vereins zur Unterstützung der Galerie zu beraten. Die Anwesenden entschieden nach angeregter Diskussion über Ziele und Satzung eines solchen Vereins, den Verein "Freunde der Galerie am Ratswall"zu gründen. Die Gründungsmitglieder beschlossen die Satzung sowie eine Beitragsordnung und wählten einen fünfköpfigen Vorstand. Erste Vorsitzende ist Sylvia Ritter.
Als "Zweck des Vereins" nennt die Satzung die "Förderung von Kunst und Kultur sowie der kulturellen und gesellschaftlichen Bildung" durch Unterstützung der Arbeit der "Galerie am Ratswall". Erreicht werden könnte dies beispielsweise durch Einwerbung von Spendenmitteln, durch Öffentlichkeitsarbeit für die Galerie oder durch ehrenamtliche Organisation von Veranstaltungen zugunsten der Galerie. Sobald die Eintragung des Vereins ins Vereinsregister erfolgt ist, wird eine Mitgliederversammlung stattfinden, in der darüber beraten wird, wie die Ziele des Vereins konkret umgesetzt werden können.
Der Verein sucht noch weitere Mitstreiter und Unterstützer. Interessenten wenden sich bitte an Sylvia Ritter (Tel.: 03493 9786343 oder 0176 68024702, E-Mail: freundedergalerieamratswall@web.de).
Katja Münchow

IKW




500 Jahre Reformation in Brehna und in Anhalt Bitterfeld

Am 4. April startete in Brehna mit einem Vortrag von Matthias Prasse über den Menschen Martin Luther eine Veranstaltungsreihe zur Geschichte der Reformation.
Brehna ist einer der Orte im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, deren Geschichte eng mit der Reformation verbunden ist. Hier lebte Katharina von Bora (die spätere Lutherin) als Kind bei den Augustinerinnen, ehe sie nach ins Kloster Nimbschen kam. Auch der Ort selbst war stark von der Reformation beeinflusst. Schon 1526 kam der erste evangelische Pfarrer nach Brehna und das Brehnaer Kloster wurde im Zuge der Reformation nach und nach aufgelöst. Der Heimat- und Geschichtsverein Brehna hat daher im Jubiläumsjahr der Reformation eine Vortragsreihe organisiert, mit der er auf die besondere Bedeutung Brehnas und der Region für die Reformation aufmerksam machen möchte. Dabei arbeitet der Verein eng mit der Kreisvolkshochschule Anhalt Bitterfeld zusammen und wird vom Land Sachsen-Anhalt unterstützt. Insgesamt werden 10 Vorträge angeboten. Der Eintritt ist frei.
Der nächste Vortrag findet am 25. April statt und beginnt 18 Uhr. Veranstaltungsort ist das Alte Rathaus von Brehna (Markt 1).
Der nächste Vortrag findet am 25. April statt und beginnt 18 Uhr. Veranstaltungsort ist das Alte Rathaus von Brehna (Markt 1).

Katja Münchow, IKW


Das Gesamtprogramm:
500 Jahre Reformation
in Brehna und in Anhalt-Bitterfeld Vortragsreihe in Brehna, "Altes Rathaus" (Markt 1)

  • 4.4.2017, 18-19.30 Uhr, Matthias Prasse: Der Mensch Luther (I)
  • 25.4.2017, 18-19.30 Uhr, Matthias Prasse: Der Mensch Luther (II)
  • 16.5.2017, 18-19.30 Uhr, Jutta Jahn: Katharina von Bora und das Brehnaer Frauenkloster
  • 13.6.2017, 18-19.30 Uhr, Dr. Jan Scheunemann: "Luther war hier" Luthers tatsächliche und legendenhafte Aufenthalte in der Region
  • 11.7.2017, 18-19.30 Uhr, Prof. Uta Seewald-Heeg: Martin Luthers Spracharbeit und seine Ausstrahlung auf die Fruchtbringende Gesellschaft
  • 12.9.2017, 18-19.30 Uhr, Matthias Prasse: Speis und Trank zur Lutherzeit (Es werden einige Kostproben gereicht)
  • 26.9.2017, 18.30-20.00 Uhr, Johannes Toaspern: Die Reformation in Brehna und im Bereich Bitterfeld
  • 17.10.2017, 18-19.30 Uhr, Heide Aßmann:Frauen und Reformation. Frauen übernehmenVerantwortung - damals und heute(Evangelischen Frauenin Mitteldeutschland)
  • 14.11.2017, 18-19.30 Uhr,Matthias Prasse:Die Lutheriden
  • 26.11.2017, 15.00-16.00 Uhr,Caroline Vongries:Das Wirken Katharina von Borasund weiterer Frauen für die Reformation
Eintritt frei!

Veranstalter:
Heimat- und Geschichtsverein Brehna
in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld

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Europawoche im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Angebote des Institutes für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW)

"Judentum-Christentum-Islam - Monotheismus, der uns vereint"
Vortrag von Dr. Peter Otschik
Freitag, 5. Mai 2o17, 19.oo-2o.3o Uhr
Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Frühling in Europa
Geschichten und Gedichte mit Marion Lange und den "Schreibenden Goitzschefedern"
Sonntag, 7. Mai 2o17, 16.oo-17.3o Uhr
Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

"Europakonzert" der Musikschule "Johann Sebastian Bach"
Montag, 8. Mai 2o17, 17.oo-18.3o Uhr
Köthen, Musikschule (Schloss), "Hofkapellensaal"

"Should I stay or should I go?" (Bleiben oder gehen?)
Gedanken und Lieder der in Köthen lebenden, britischen Musikerin Madge Conacher zum Brexit
Montag. 8. Mai 2o17, 17.3o-2o.oo Uhr
Wolfen, Kreisvolkshochschule, Reudener-Str. 74 (Heinrich-Heine-Gymnasium)
Donnerstag, 11. Mai 2o17, 17.3o-2o.oo Uhr
Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31

Europas Wildnisse - Naturschätze unseres Kontinents
Multivisionsshow mit Earth Secrets und Dirk Vorwerk
Donnerstag, 11. Mai 2o17, 19.oo-2o.3o Uhr
Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

"Europäische Volkslieder im Konzert"
Konzert der Musikschule "Johann Friedrich Fasch" und der Grundschule Astrid Lindgren (Zerbst)
Samstag, 13. Mai 2o17, 14.3o-16.oo Uhr
Kirche in Strinum (bei Zerbst), Zerbster Strasse 5

"Europakonzert" der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"
Samstag, 13. Mai 2o17, 17.oo-19.oo Uhr
Städtisches Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen (Wolfen, Puschkinstraße 3)

Für alle Veranstaltungen im Rahmen der "Europawoche" gilt: Eintritt frei!

IKW




IKW-Mitarbeiter bilden sich weiter

Wie gelingt es noch besser, potentielle Teilnehmer für die Angebote unserer Einrichtungen zu interessieren? Wie erreichen wir sie emotional? Mit einem Foto kann man das, denn ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte.
Bei einer Weiterbildungsveranstaltung mit dem renommierten Fotografen Uwe Jacobshagen beschäftigten sich Mitarbeiter des IKW mit dem Thema PR-Fotografie, mit Rechtsgrundlagen , inhaltlichen Aspekten, technischen Voraussetzungen und dem Bildaufbau.
Gute Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig. Die Teilnehmer erhielten einen Eindruck, was ein "gutes" Foto für die Öffentlichkeitsarbeit ausmacht, sowie viele Tipps und Hinweise für die fotografische Praxis.

Sr. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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Dozentenportrait: Angelika Goltz - ein halbes Leben an der KVHS

Während die Gründung der Volkshochschulen sich demnächst zum 100. Mal jährt, schaut die Kreisvolkshochschule in Bitterfeld auf ein ganz eigenes, kleines Jubiläum: Unsere Dozentin Angelika Goltz lehrt seit mittlerweile 35 Jahren Englisch und ist vielen Menschen im Kreis ein Begriff. Ein schöner Anlass, Sie nach Ihren Erlebnissen zu befragen:
Du bist seit 1981 als Dozentin an der KVHS tätig. Auf eine so lange Zusammenarbeit können sicher nur wenige Volkshochschulen zurückblicken. Wie bist du zur Volkshochschule gekommen?
A.G.: Mein Mann hat davon erfahren, dass Englischlehrer an der Volkshochschule gesucht werden und mich ermutigt, mich zu bewerben. Er wusste sofort, dass mir diese Aufgabe sehr gut gefallen könnte.
Kannst du dich noch an deine erste Gruppe/Kursstunde erinnern?
A.G.: Aber ja! Ich war schrecklich nervös. Bisher hatte ich nur Kinder und Jugendliche unterrichtet. Vor einer Gruppe Erwachsener zu stehen ist eine ganz andere Sache. Aber alles hat gut funktioniert. Die Teilnehmer waren genauso aufgeregt wie ich. Auch für sie war es eine besondere Situation, plötzlich wieder auf der Schulbank zu sitzen. Ich erinnere mich auch noch an verschiedene Preise. Das Lehrbuch hat 1,70 M gekostet, die Unterrichtsstunde 0,25 M.
Du hast die Wende an unserer Einrichtung miterlebt, wie war das?
A.G.: Unsere Englischkurse haben einen Boom erlebt. Ich habe vor Gruppen gestanden, in denen mehr als 30 Personen saßen. Dafür haben wir Stühle aus anderen Räumen holen müssen. Die Tische haben gar nicht ausgereicht.
Womit hing dieser Ansturm zusammen?
A.G.: Ich habe drei Gründe dafür entdeckt: Einerseits waren die Menschen durch die neu erlange Reisefreiheit nun in der Lage, die Welt zu erobern. Dafür brauchten Sie eine geeignete Sprache. Desweiteren siedelten sich neue Betriebe hier an, auch Amerikanische, wie Guardian. Die Betriebssprache dort ist Englisch und die Menschen wollten sich schnellstmöglich fit machen für diese Anforderungen. Außerdem wurden Großeltern mehr in die Betreuung der Enkel eingebunden und dazu gehörten oftmals auch Englisch-Hausaufgaben.
In 35 Jahren Tätigkeit hast du viele Menschen getroffen. 2006, zum Beispiel, hast du wöchentlich 13 Lehrgänge mit knapp 150 Teilnehmern betreut. Darunter waren doch bestimmt auch ein paar "Promis".
A.G.: Ja, das stimmt. In meinen Kursen saßen auch Petra Wust, die ehemalige Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, und unser Landrat, Uwe Schulze. Auch Thomas Schmidt war dabei.
Thomas Schmidt? Vom Wochenspiegel?
A.G.: Richtig. Das ist der Reporter vom Wochenspiegel.
Wie hat er sich angestellt?
A.G.: Ganz prima. Leider hat er zu wenig Zeit, um regelmäßig an Kursen teilzunehmen.
Seit wann lernt deine treueste Teilnehmerin bei dir?
A.G.: Im Jahr 1991 begann eine junge Frau einen Englischkurs bei mir. Sie ist auch heute noch dabei.
Warum sollten sich Menschen für Sprachkurse an der KVHS entscheiden?
A.G.: Wir können heute nicht nur in alle Welt reisen, auch durch das Internet sind wir international verbunden. Dabei ist Englisch immer noch Sprache Nummer 1. Auch das Lernen in der Gruppe hat sich bewährt. Regelmäßige Treffen, in denen man gefordert und auch korrigiert wird, sich ausprobieren kann und auch noch Freude dabei empfindet, sind das A und O. Damals wie heute nutzen auch Junggebliebene die Angebote gern um den Geist zu trainieren. Die Gebühren an der KVHS sind viel niedriger, als bei anderen Einrichtungen. Außerdem finden die Kurse vor Ort und gut erreichbar statt.
Liebe Angelika, ich wünsche uns noch viele gemeinsame Jahre und bedanke mich für das Gespräch

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MelanKomiker in der Galerie am Ratswall

Freunde sind sie schon seit der zweiten Klasse, in der Pupertät wurden sie dann "Busenfreunde", so das Bekenntnis von Waldemar Rösler und Jürgen Denkewitz (auch bekannt als die "MelanKomiker") während des gleichnamigen Programms in der Galerie am Ratswall am 16.2.2017. Das zahlreich erschienene Publikum hatte einen unterhaltsamen Abend bei Musik, Witz und wunderbaren Texten.
Katja Münchow

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"Karneval in der Welt"

So lautete das Motto einer musikalischen Weltreise mit fünf "Leipziger Blechbläser Solisten" am 2. Februar 2017 in der Galerie am Ratswall. Venedig, Basel, Rio und New Orleans - das waren nur einige der Stationen, zu denen die Musiker das Publikum entführten. Es wurde ein abwechslungsreicher Trip in verschiedene Kulturen und Musikstile, wobei - passend zum Thema - der Humor in den Moderationen von Posaunist Uwe Gebel nicht zu kurz kam.
Seit 1992 musizieren die "Leipziger Blechbläser Solisten" gemeinsam, oft in wechselnder kammermusikalischer Besetzung aber meist (wie am Donnerstagabend in Bitterfeld) als Quintett. In der Galerie am Ratswall spielten - neben Uwe Gebel - Bernd Bartels, Bernd Angerhöfer, Hans Dieter Frenzel und Jörg Baudach vor "vollem Haus" für ein begeistertes Publikum. Die Musiker sind Mitglieder im MDR-Sinfonieorchester und regelmäßige Gäste bei Konzerten des Mitteldeutschen Rundfunks und anderen Radio- und Fernsehsendern. Sie gastieren seit Jahren erfolgreich bei verschiedenen Musikfestivals im In- und Ausland. Es war gar nicht so einfach, einen Termin für Bitterfeld zu finden. "Heute in Bitterfeld und morgen in Dresden beim Opernball", brachte es die Organisatorin Silvia Bier auf den Punkt, denn die Bläser waren eigentlich "auf dem Sprung" nach Dresden, zum Auftritt des MDR-Sinfonieorchesters beim 12. Semper-Opernball.
Die Gäste in Bitterfeld haben das Konzert spürbar genossen und spendeten viel Applaus. Wiederholt wurde die Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass solche Konzerte in der Nähe, im Landkreis Anhalt-Bitterfeld stattfinden. Nicht jedem Einwohner ist es möglich, für ein gutes Konzert nach Leipzig, Dresden, Halle oder Dessau zu fahren. Umso erfreulicher, dass gute Musiker zu den Menschen kommen können.

Katja Münchow, IKW

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Textilkunst von Elrid Metzkes

Farbenfrohe, symmetrisch-geometrische, textile Kompositionen von Elrid Metzkes (1932-2014) kann man seit dem 19.1.2017 in der Galerie am Ratswall bewundern. Die gewebten oder in Patchwork-Technik gefertigten, größtenteils großformatigen Arbeiten zeigen zumeist Ornamente, zum Teil aber auch figürliche Darstellungen. Die zeugen von dem großen Können der Textilkünstlerin. Die Ausstellung kann noch bis April 2017 in der Galerie besichtigt werden (Dienstag-Freitag sowie Sonntag, 10-16 Uhr).

Katja Münchow, IKW

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Ausstellungseröffnung in der Bitterfelder Volkshochschule

Am 14. Januar 2017 wurde in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld (Lindenstr. 12a) die Fotoausstellung "In den Straßen von Bitterfeld" eröffnet. Sie zeigt etwa 30 schwarz-weiß Aufnahmen im Stile der amerikanischen Streetfotografie. Geschaffen wurde die Ausstellung von Mitgliedern des "Fotoklubs Bitterfeld", eines Fotokurses der Kreisvolkshochschule. So passte es denn auch sehr gut, dass die Eröffnung der Ausstellung zu Beginn der diesjährigen Dozentenkonferenz der Kreisvolkshochschule am Standort Bitterfeld-Wolfen stattfand. Nicht allein, weil es sich bei den Bildern um die Präsentation von Arbeits- und Lernergebnissen eines Volkshochschulkurses handelt, sondern weil diese Fotos in den Fluren der Volkshochschule dazu beitragen, eine angenehme Lernatmosphäre für alle Kursteilnehmer zu schaffen und zugleich vielleicht auch für die Teilnehmer weiterer Kurse Ansporn sind, sich derartigen Herausforderungen zu stellen.
Die Fotos entstanden im Sommer 2016. Am 4. Juni 2016 trafen sich die Mitglieder der Fotoklubs aus Bitterfeld, Magdeburg und Burg mit Ihrem Leiter Reiner Lorenz und einigen Models um "In den Straßen von Bitterfeld und Wolfen" Straßenszenen und Emotionen im Bild einzufangen. Das ist ihnen hervorragend gelungen. Die Auswahl der Arbeiten der sieben Bitterfelder Fotoklubmitglieder, die nun in der Volkshochschule in Bitterfeld gezeigt werden, zeugt von ausgezeichneter Beherrschung der Kamera sowie von viel Verständnis für Bildaufbau und einem guten Gefühl für Stimmungen.
Für das Jahr 2017 hat sich der Bitterfelder Fotoclub ein umfangreiches Programm vorgenommen. Makros, Bitterfeld bei Nacht und Tiere sollen vor die Linse kommen und es wird eine Bildgeschichte erarbeitet, die die Stadt Bitterfeld im Wandel der Jahreszeiten zeigt. Neue Mitstreiter sind jederzeit willkommen Der Club trifft sich jeden zweiten Samstag 10.00 Uhr in der Kreisvolkshochschule (Lindenstr. 12a, Informationen und Anmeldung unter 03493 33830 bzw. www.kvhs-abi.de, siehe auch http://www.fotoclub-bitterfeld.de/).
Die Fotoausstellung "In den Straßen von Bitterfeld" ist in den Fluren der Volkshochschule frei zugänglich und kann noch bis Mitte des Jahres während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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"Akt und Meer"

Am 12.1.2017 wurde in der Galerie am Ratswall die Fotoausstellung "Akt und Meer" von Dieter Kittel eröffnet. Der aus Norddeutschland stammende Fotograf zeigt Aktfotos, die durch ihre Harmonie zwischen der Landschaft und dem weiblichen Körper anrühren und faszinieren. Seine Motive fand Kittel an der Ostsee aber auch in Griechenland. Die Ausstellung kann noch bis zum 12.3.2017 in der Galerie besichtigt werden (Dienstag-Freitag sowie Sonntag, 10-16 Uhr).
K. Münchow, IKW

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Weihnachtskonzert in Köthen

Impressionen vom Weihnachtskonzert der Musikschule Johann Sebastian Bach in Köthen am 18.12.2016

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Weihnachtskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

Weihnachtskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" Am 3.12.2016 fand im Kulturhaus Wolfen das diesjährige Weihnachtskonzert der Bitterfelder Musikschule statt. Es wirkten mit: der Kinder- und Jugendchor, die Tanzklassen, die Bläsergruppe, das Streichorchester und das Nachwuchs-Streichensemble, das Akkordeonensemble, das Querflötenensembe, die Jazzband und die Rockband sowie einige Solisten. Alle Mitwirkenden haben sich auf das Konzert gut vorbereitet und gemeinsam ein stimmungsvolles zweistündiges Programm auf die Bühne gebracht. Wir fügen einige Foto-Impressionen vom Konzert bei und wünschen eine frohe Adventszeit sowie schöne Feiertage und alles Gute für 2017. Katja Münchow, IKW

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Probenlager der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" vom 4.-6.11. im Gut Mößlitz

Seit dem Jahr 2008 fahren die Schülerinnen und Schüler der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" Bitterfeld-Wolfen mit ihren Lehrern regelmäßig im Herbst auf das Gut Mößlitz, um ein Wochenende lang ausführlich gemeinsam zu singen, zu musizieren und zu tanzen. Zum 9. Mal erlebte das alte Gut dieses bunte Treiben mit 57 Kindern und Jugendlichen sowie 14 Lehrern und Betreuern. Wie in jedem Jahr konnten sich die Eltern und Gäste zur Abschlussveranstaltung am Sonntag im Kuhstall ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Musikschüler machen. Das einstündige Programm wurde von verschiedenen Ensembles gestaltet und reichte vom Flöten-Duo bis hin zur großen Besetzung mit Chor, Orchester und Akkordeon-Ensemble: 40 Sänger und Instrumentalisten musizierten unter Leitung von Sven Uber den Titelsong aus dem Film "Die Kinder des Monsieur Mathieu", was unter den Zuhörern Gänsehautstimmung erzeugte. Das Tanzensemble wurde ebenfalls vom Orchester begleitet und es lässt sich nicht schwer erahnen, mit welcher Probendisziplin und Konzentration gearbeitet werden musste, damit nach 2 Tagen ein vortragsreifes Programm abgeliefert werden konnte. Natürlich kamen die Schüler nicht unvorbereitet in das Probenlager. Aber trotzdem blieb die Spannung bis zum Schluß, ob das Üben gereicht hat, ob das Tempo stimmt und ob Choreografie und Musik zusammen passen. Und dann gab es beim Auftritt ungeplante Störungen, die entstehen, wenn eine Mutter ihr Kleinkind nicht beruhigen kann. So lernt jeder dazu und versucht, es beim nächsten Mal besser zu machen. Gelegenheit wird es dazu zum Weihnachtskonzert am 3.12. um 17.00 Uhr im Kulturhaus Wolfen geben. Ein großer Dank gilt allen Pädagoginnen und Pädagogen der Musikschule "Gottfried Kirchhoff", den Betreuerinnen und den Mitarbeitern des Gutes Mößlitz, ohne die das Wochenend-Probenlager nicht möglich gewesen wäre. Für alle Beteiligten war es nicht nur ein Zusammenwachsen auf musikalischer sondern auch auf menschlicher Ebene. Und so wird die Musikschule Bitterfeld-Wolfen im nächsten Jahr hoffentlich ihr 10 jähriges Probenlager-Jubiläum auf dem Gut Mößlitz feiern können.
Dr. Cornelia Toaspern
Musikschulleiterin Bitterfeld-Wolfen 9.11.2016

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Schüler spielen für Schüler die Weihnachtsgeschichte in Zerbst

Ein Weihnachtskonzert der besonderen Art gab die Musikschule "Johann Friedrich Fasch" am 2. Dezember 2016 in der Kirche St. Trinitatis in Zerbst. In Weiterentwicklung der schon in früheren Jahren im Rahmen der Zerbster Kulturtage durchgeführten Konzerte "Schüler spielen für Schüler" lud die Zerbster Musikschule in diesem Jahr Schüler und Kitakinder aus Zerbst und Umgebung zum Weihnachtskonzert ein. Gemeinsam mit dem Chor der Grundschule "An der Stadtmauer", den Sängerinnen und Sängern der Sekundarschule Ciervisti und Mitgliedern der Theater-AG am Francisceum führten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Musikschule "Johann Friedrich Fasch" unter Leitung von Susanne Ostapyshyn "Die Weihnachtsgeschichte" von Carl Orff auf (Regie Magdalena Lazarescu). 110 Mitwirkende umfassten Orchester und Chor. Über 500 Kinder aus Zerbster Kindergärten und Schulen kamen zu den beiden Auftritten am Freitagvormittag in die St. Trinitatis Kirche und verfolgten gebannt die Geschichte von Maria, Josef und dem Jesuskind, den drei Hirten und dem Besuch der Heiligen drei Könige im Stall zu Bethlehem. Dazu erklangen - gespielt und gesungen - die wunderschönen Melodien von Carl Orff und versetzten das junge Publikum in eine vorweihnachtliche Stimmung.
Eine schöne Idee und vielleicht hat das eine oder andere Kind auf den Zuschauerplätzen Lust bekommen, selbst ein Instrument zu spielen. Ein "Weihnachtswunsch", der sich erfüllen lässt! Unter www.musikschule-Zerbst.de (oder Tel.: 03923 611690) erfährt man, wie das geht.
Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

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10 Jahre "Kunstwelten"

Seit 2006 gibt es in Bitterfeld-Wolfen und in weiteren Orten unseres Landkreises die "Kunstwelten" der Akademie der Künste. In Gesprächen, Werkstätten und künstlerischen Aktionen beschäftigen sich Mitglieder und Stipendiaten der Akademie mit Kindern und Jugendlichen und bringen ihnen die Beschäftigung mit Kunst und Kultur nahe. Etwa 100 Künstler der Akademie sind in diesen 10 Jahren nach Bitterfeld-Wolfen gekommen (z.B. Christoph Hein, Klaus Staeck, Rosa von Praunheim), haben hier über 3000 Schüler getroffen und sind mit ihnen kreativ geworden. Zahlreiche Bilder, Fotos, Plakate, Filme, Bücher und Inszenierungen wurden gemeinsam erarbeitet.
Mit einer Ausstellung "10 Jahre Kunstwelten" begeht die Akademie der Künste in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld das Jubiläum. Am 22. November wurde diese Ausstellung feierlich vom Ehrenpräsidenten der Akademie der Künste, Klaus Staeck, und von Landrat Uwe Schulze eröffnet. Beide würdigten die fruchtbare Zusammenarbeit und wünschten den "Kunstwelten" noch viele weitere erfolgreiche Jahre. "Kunst braucht", so Klaus Staeck mit Blick auf den Veranstaltungsort, "solche Orte, an denen sie stattfinden kann" und ermutigte die Anwesenden dazu, sich auch weiterhin für den Erhalt der "Galerie am Ratswall" einzusetzen.
Gekommen waren zur Ausstellungseröffnung - neben vielen Kunstinteressierten und offiziellen Gästen - vor allem auch einige der jungen Künstler. Stolz präsentierten sie ihre Projektergebnisse, beispielsweise einen gemeinsam gedrehten Film.
Die Ausstellung zeigt eine Fotodokumentation der Begegnungen von Künstlern und Schülern sowie Ergebnisse aus Projekten (Filme und Modelle aus der "Zukunftswerkstatt" zur Gestaltung des Wolfener Filmbandes). Sie kann noch bis zum 15. Januar 2017 in der Galerie am Ratswall besichtigt werden.
Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

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Igor Gryshyn im Konzert in Köthen

Igor Gryshyn errang Preise bei internationalen Wettbewerben in Japan, der Ukraine und in Deutschland. Er konzertierte in Kulturmetropolen wie London, München, Zürich sowie in vielen Ländern Europas und der ganzen Welt (www.gryshyn.de). Am 16. November spielte der renommierte Pianist Igor Gryshyn im Hofkapellensaal der Musikschule in Köthen.
Der aus der Ukraine stammende Musiker, der in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater studiert hat, gibt seit gut einem Jahr einige Stunden Klavierunterricht an der Musikschule "Johann Sebastian Bach". Nun hat er seine Schüler, Kollegen sowie die Köthener eingeladen und spielte für sie Werke von Franz Schubert und Frédéric Chopin. Sein leidenschaftliches, virtuoses Spiel und seine Interpretation der Stücke berührten und beeindruckten das Publikum. Dieses besondere musikalische Erlebnis wird allen Zuhörern sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben. Igor Gryshyn hat angekündigt, im nächsten Jahr wieder ein Konzert in der Köthener Musikschule zu geben. "Ich hoffe, dass solche Konzerte regelmäßig statt finden können", sagt er und fügte hinzu, dass er gern auch seine Kollegen dazu animieren möchte, "Lehrerkonzerte" zu geben. Eine wunderbare Idee, die allen musikinteressierten Einwohnern Köthens und der Region sicher gefällt. Unser Tipp: achten Sie auf entsprechende Einladungen der Musikschule und nutzen Sie die Gelegenheiten.
Katja Münchow, IKW Anhalt-Bitterfeld

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Ute und Werner Wittig Malerei und Grafik in der Galerie am Ratswall

Am 15.11.2016 wurde in der Galerie am Ratswall eine Ausstellung des Dresdner Künstlerpaares Ute und Werner Wittig eröffnet. Die Laudatio hielt die Kunstwissenschaftlerin Dr. Ingrid Koch. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von Gerald Manske (Violoncello) und Thomas Benke (Klavier).
Ute und Werner Wittig sind Künstler, die die Kunst in Dresden mitgeprägt haben. Insbesondere Werner Wittig beeinflusste die besondere Malkultur der Barockmetropole. Museen, Galerien und private Sammler auf der ganzen Welt schätzen seine auf die Fläche gestalteten Holzrisse.
Bereits in der Vergangenheit hat die Galerie am Ratswall immer wieder auch Arbeiten Dresdner Künstler präsentiert - so zum Beispiel von Klaus Drechsler, Siegfried Klotz und Klaus Weidensdorfer. Mit der aktuellen Ausstellung setzet die Galerie diese Folge fort und hofft auf ein ungebrochenes Interesse des kunstinteressierten Publikums im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Gemälde und Grafiken können noch bis 15. Januar 2017 in der Galerie besichtigt werden (siehe www.galerie-am-ratswall.de).
Ralf Becker, Galerist

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Satire von Peter Ensikat in der Galerie am Ratswall

"Ensikat ist der Hildebrandt des Ostens", sagte man. Ensikat selbst soll dazu gemeint haben: "Gut. Wenn Hildebrand der Ensikat des Westens ist". So erzählte es seine Lebensgefährtin, die Schauspielerin und Sängerin Bastienne Voss, bei einer Lesung in der Galerie am Ratswall am 9. November in Bitterfeld und charakterisierte damit zu Beginn des Abends sehr treffend den Schriftstellern, Schauspieler und Kabarettisten Peter Ensikat: wortgewandt, schlagfertig, kritisch und witzig. "Bescheidenheit ist relativ", so Bastienne Voss, doch "Ensikat achtete die Menschen, für die er schrieb - wenn auch in unterschiedlichem Maße".
Peter Ensikat ist 2013 verstorben. Bastienne Voss hat einige seiner unveröffentlichten Texte zusammengefasst und 2015 veröffentlicht. Aus diesem Buch mit dem Titel "Glaubt mir kein Wort. Nachgelassene Satire" rezitierten (und sangen) Bastienne Voss und der Schauspieler Wolfgang Winkler bei der Lesung in der Bitterfelder Galerie. Insbesondere die Texte, die im wiedervereinigten Deutschland entstanden, sind noch immer hochaktuell. Da geht es um große Themen - Krieg und Frieden, Demokratie, Freiheit und Weltoffenheit - aber auch um Alltägliches - zum Beispiel im Lied von der Handy-Mandy.
Peter Ensikat, das erlebten an diesem Abend allen Anwesenden in der Galerie, war ein begnadeter Satiriker, der mit Spott und Ironie die Gesellschaft vor und nach der "Wende" zu demaskieren verstand. Ein unterhaltsamer Abend, der aber auch sehr nachdenklich stimmte.
Katja Münchow, IKW

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Rainer Schade: "GRATWANDERUNG - Zwei Systeme eine Haltung"

Rainer Schade: "GRATWANDERUNG - Zwei Systeme eine Haltung" Vortrag und Künstlergespräch in der Galerie am Ratswall Bis zum 6. November 2016 konnte man in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld eine Ausstellung des Leipziger Künstlers Rainer Schade besichtigen. Der Maler, Grafiker, Cartoonist und Hochschullehrer zeigte unter dem Titel "DANEBEN" grafische Arbeiten aus drei Jahrzehnten. Schade ist einer der Künstler, die als Zeitzeuge sowohl über die Kunstarbeit in der DDR als auch über die Arbeit als Künstler im vereinigten Deutschland nach 1990 berichten können. Am 26. Oktober tat er dies in einem von der Galerie und der Kreisvolkshochschule gemeinsam organisierten Vortrag. Anhand seiner eigenen Bilder und mit dem Animationsfilm SITIS (produziert 1987 bis 1989) schilderte er seine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse. Das Publikum erfuhr, wie Schade mit Spott, Ironie und Übertreibung Personen, Anschauungen, Ereignisse und Zustände in der DDR kritisierte und welche Spielräume er hatte (oder nicht). Damit traf er den Nerv der Zeit. Zigtausende kamen damals zu einer Ausstellung. Die Satire ist auch heute noch sein künstlerisches Metier und noch immer findet sich in vielen seiner Arbeiten Kritik - an Maßlosigkeit, an Massentierhaltung oder wenn er zum Beispiel die Angst vor Überfremdung aufs Korn nimmt. Doch - so Schade - "es interessiert kaum noch jemanden". Für die Zuhörer wurde an diesem Abend in der Galerie ein Stück Kunstgeschichte erlebbar. Viele erinnerten sich dabei auch an die eigenen Erlebnisse. Sie nutzten im Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit, mit dem Künstler zu seinem Leben, seinen Arbeiten und zur aktuellen Ausstellung ins Gespräch zu kommen. Katja Münchow, IKW

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20 Jahre BALLHAUS WESTKÄMPER-Jubiläum in der Galerie am Ratswall

20 Jahre BALLHAUS WESTKÄMPER-Jubiläum in der Galerie am Ratswall BALLHAUS WESTKÄMPER konnte zwei Tage mit musikalischer Virtuosität und unvergleichlichem Humor das Bitterfelder Publikum begeistern. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Musik-Kabaretts kam das Delitzsch-Bitterfelder Trio erneut in die Galerie. Am 19. und am Oktober 2016 gab es die besten Songs aus 20 Jahren BALLHAUS-Geschichte. Mit Charme und musikalisch-kabarettistischen Ballhaus-Stil begeisterten Stephan Westkämper (Gitarre und Gesang), Matthias Denef (Klavier) und Sven Uber (Geige) die Bitterfelder Besucher der Galerie am Ratswall. Mit tobenden Beifall und Zugabe-Rufen wurden die Künstler vom Publikum überhäuft. Zum Schluss versprach Stephan Westkämper "Wir kommen wieder" und wir freuen uns schon alle auf dieses Widersehen in der Galerie am Ratswall… Silvia Bier, Galerie am Ratwall

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"Interkulturellen Woche 2016" in der Kreisvolkshochschule in Köthen

Mit zwei "Länderabenden" trugen die Mitarbeiter der Köthener Kreisvolkshochschule im Rahmen der "Interkulturellen Woche" zu Völkerverständigung und Abbau von Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen bei. Am 28. September berichtete der Köthener Student Dony Kamta Belanov aus seiner Heimat Kamerun. Er gab Einblicke in die Geschichte, die Natur und Kultur seines Heimatlandes, das für viele der Anwesenden sehr weit entfernt und völlig unbekannt ist. Da gab es einerseits viele neugierige Fragen zu Kamerun - zum Beispiel nach der kamerunischen Tracht, die der Redner trug und deren aufwendige Stickornamente eingehend untersucht wurden. Von Interesse für die Köthener Besucher war aber andererseits auch der unbefangene Blick "von außen" auf ihre Heimatstadt. Die vier kamerunischen Studenten der Hochschule Anhalt erzählten ihnen, wie sie ihre Studienheimat Köthen wahrnehmen.

Am 29. September kamen drei junge Kurden aus Syrien in die Volkshochschule. Janko Janko, Mizgin Hamo und Mohammad Sherro brachten den Besuchern an diesem Abend auf unterschiedliche Weise die Heimat der Kurden nahe, die kein eigenes Land haben, sondern als Minderheiten in der Türkei, im Irak, im Iran und in Syrien unter sehr unterschiedlichen Bedingungen leben. Zum Vortrag wurden Videos und Fotos gezeigt und es wurde sogar eine kulinarische Kostprobe gereicht: leckere Spinattaschen, die Mohammad Sherro speziell für alle Gäste gebacken hatte. Beim gemeinsamen Essen gab es dann auch viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen - zum Beispiel über die Flucht und darüber, wie es den Gästen in Köthen gefällt und was sie sich für die Zukunft wünschen.

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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DanceCamp-HipHop-Kultur ohne Grenzen

Ein Micro-Projekt im Rahmen des Straßenfestes für Integration und Chancengleichheit am 30. September in Zerbst/Anhalt Am 30. September organisierten viele soziale und kulturelle Einrichtungen im Rahmen der Interkulturellen Woche ein gemeinsames Straßenfest.

In Vorbereitung des Festes organisierte die Kreisvolkshochschule gemeinsam mit der Sekundarschule Ciervisti ein kleines Dance-Camp für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund.

So traf der ehemalige Weltmeister im Breakdance, Nico Hilger aus Magdeburg, in der Mittagsstunde des Tages in der Schule ein, stellte sein kleines Projekt und die Historie des HipHop vor und bot den Schülerinnen und Schülern das gemeinsame Einstudieren einer kleinen Choreografie an. Diese nahmen dieses Angebot begeistert an, da sie im Vorfeld schon viel von ihrem Tanzlehrer gehört hatten.

Gemeinsam übten Schülerinnen und Schüler fleißig an ihrer kleinen Aufführung, die sie an dem Tag zum Straßenfest präsentieren wollten. Nach viel Schweiß und Lachen zog die kleine Gruppe auf den Festplatz und stellte das gerade Gelernte den anwesenden Gästen und Akteuren mit sehr viel Spaß und Freude vor. Die Freude des gemeinsamen Erlebnisses sprang auch auf die Gäste über und so wurde an diesem Tag viel gemeinsam getanzt, gelacht, gebastelt, gesprochen und gegessen - ungeachtet der Nationalität, der Religion, des Alters oder der Hautfarbe.

Stände mit den verschiedensten Angeboten bereicherten den Tag, tänzerisch und musikalisch präsentierten sich verschiedene Akteure. Geflüchtete brachten Speisen und Tänze aus ihrer Heimat mit.
Die Musikschullehrer der Musikschule Johann-Friedrich-Fasch ließen es sich mit ihren Schützlingen nicht nehmen einige Gitarrenstücke zu spielen. Dies wurde von den anwesenden Gästen auch hoch honoriert. Die KVHS bot für kleine Menschen verschiedenste Masken zum Basteln und Ausmalen. Dieses Angebot fand über den Nachmittag ebenfalls viel Interesse.
Alle Akteure und Gäste waren sich einig, ein solch gemeinsames Fest schafft Verständigung und Toleranz.





Miteinander reden, voneinander erfahren, miteinander leben!

Eine Veranstaltung in Zerbst/Anhalt im Rahmen der Interkulturellen Woche

In den letzten Jahren stieg der Anteil polnischer Bürgerinnen und Bürger, die eine Tätigkeit in Zerbst/Anhalt aufnahmen auf über 600 Personen. Zuerst kamen sie allein, lebten in Wohngemeinschaften über die Woche hier und fuhren an den arbeitsfreien Tagen in die Heimat. Über die Jahre haben sie ihre Familien nachgeholt oder hier Familien gegründet. Die Kinder gehen in Zerbst/Anhalt zur Schule. Die Familien sind dabei sich eine neue Heimat zu schaffen.

Das geschieht nicht im Selbstlauf. Es obliegt auch der einheimischen Bevölkerung, die neuen Mitbürger in der nun gemeinsamen Stadt, willkommen zu heißen. Dieser Aufgabe nahmen sich u.a. auch der Heimatverein der Stadt Zerbst/Anhalt und die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam an. So gab es bereits mehrere Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen. Nun war es an der Zeit, den neuen Mitbürgern die Stadt zu erklären. So wurde ein gemeinsamer Rundgang durch die Stadt geplant.

Es fanden sich bereitwillig Frauen aus dem Heimatverein, die durch ihre langjährigen Erfahrungen als Gästeführerinnen, über umfängliche Kenntnisse zu Historie und Gegenwart der Stadt verfügen. Die Anfragen an polnische Bürgerinnen zu Übersetzungstätigkeiten fanden sofort Gehör. Gemeinsam wurde die Strecke festgelegt.

Am Sonntag, dem 25. September fanden sich nachmittags bei strahlendem Sonnenschein über 30 polnische und einheimische Mitbürger zum Stadtrundgang ein. Aufgeteilt in zwei Gruppen, geleitet von Frau Dagmar Richter mit ihrer Übersetzerin Frau Orzola Richter sowie Frau Uta Heinecke mit Frau Sylvia Schulze erfuhren die Teilnehmenden viel aus der Historie der Stadt, gemeinsamen Schnittstellen in der Geschichte und wichtigen Einrichtungen für das leben in Zerbst. Einen besonderen Höhepunkt bildete die Besichtigung der Stadthalle, mit ihrer historischen Bedeutung und ihrer heutigen Funktion als kulturelles Zentrum.





Ausstellung der Montagsmaler

Am 29. September eröffnete Dr. Wolfgang Erbe, Leiter der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, in der Außenstelle in Wolfen (im Heinrich-Heine-Gymnasium) die Ausstellung der Montagsmaler. Der Musiker Orlando Carmona Garcia lenkte mit einem furiosen Trommelstück den Akzent auf die beeindruckenden Bilder der Hobbymaler. Als künstlerische Leiterin dieses Malkurses erklärte Thekla Stanisch die ausgeführten Techniken und beschrieb mit einem Schmunzeln auch einige Besonderheiten bei der Entstehung dieser Arbeiten. Mit dieser Ausstellung zeigen die kreativen Frauen, welches große Pensum sie innerhalb eines Jahres in ihrem Kurs bewältigen. Nun können sie stolz auf ihre Bilder sein. Das wurde auch von den vielen Besuchern zum Ausdruck gebracht. Im Einzelnen waren Porträts, Landschaftsmalereien, Stillleben sowie gezeichnete Gedichte in unterschiedlichen Techniken vertreten.

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IKW bei der Interkulturellen Woche 2016

Seit vielen Jahre gibt es Ende September in der Bundesrepublik die "Interkulturellen Woche". Seit einigen Jahres beteiligen sich Einrichtungen des Institutes für Kultur und Weiterbildung (IKW) an den Aktivitäten. In diesem Jahr bot das IKW ein buntes Gesamtprogramm mit insgesamt acht Veranstaltungen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst an. Hier einige Impressionen von den Veranstaltungen in Bitterfeld. In Bitterfeld gab es drei Angebote.
Am 26. September fand eine Informationsveranstaltung mit dem Titel "Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" statt, zu der die Kreisvolkshochschule eingeladen hatte. Eine Mitarbeiterin der KomBA und eine Vertreterin der AG Willkommen standen als kompetente Beraterinnen Rede und Antwort auf die Fragen der erschienenen Flüchtlinge. Es ging um die Anerkennung von Abschlüssen, um Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, um Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung (beispielsweise auch um die Frage, wo man während des Deutsch- und Integrationskurses seine kleinen Kinder betreuen lassen kann). Über 30 Gäste aus Afghanistan, Syrien und anderen Herkunftsländern nutzten die Gelegenheit, sich zu informieren.
Der Nachmittag des 27. September stand unter dem Motto "Musik überwindet Grenzen". Kreisvolkshochschule, Galerie am Ratswall und Musikschule Bitterfeld hatten gemeinsam Flüchtlinge und Bitterfelder eingeladen, miteinander zu musizieren. Etwa 40 Musikfreunde kamen, darunter eine große Gruppe aus Afghanistan und eine Gruppe aus Syrien. Den Anfang machten Lehrer und Schüler der Musikschule Bitterfeld (René Mangliers, Dr. Cornelia Toaspern, ein Flötenensemble mit Daniela Apostol-Kramarz und ein Gitarrenduo). Der Pianist René Mangliers eröffnete mit einem Stück von Chopin als Beispiel für "klassische Musik" aus unserem europäischen Kulturkreis. Anschließend sang er mit allen Anwesenden einen Kanon - ohne Worte. Sprachbarrieren gab es dabei nicht - aber gemeinsam viel Spaß, denn den Gesang musste man mit Gesten unterstützen. Der "Damm war gebrochen" und anschließend wurde gemeinsam gesungen, getanzt und mit Orlando Carmona Garcia getrommelt. Tsegazgi Gebremichael aus Eritrea stellte sein "Krar" (ein typischen Zupfinstrument aus seiner Heimat) vor, das er selbst gebaut hat. Es gab auch viele spontane Musikbeiträge. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und kamen miteinander ins Gespräch (zum Beispiel äußerten einige der jungen Afghanen Interesse, Musikunterricht an der Musikschule zu erhalten). Vielfach wurde der Wunsch geäußert, solch eine Veranstaltung noch einmal anzubieten. Am 29. September konnte man in der Kreisvolkshochschule "über den (eigenen) Tellerrand schauen" und gemeinsam kochen. Eingeladen waren Einwohner aus Bitterfeld und Umgebung sowie Flüchtlinge, die zur Zeit in Bitterfeld leben. Die Anwesenden bereiteten unter Anleitung von zwei Kursleiterinnen, Amal Khabbazeh und Silke Reinsch, gemeinsam (einfache) Gerichte aus ihrem Kulturkreis zu. Für Deutschland stand da zum Beispiel ein Kartoffelsalat auf dem Speiseplan und - entsprechend der herbstlichen Jahreszeit - eine Kürbissuppe. Mit Amal Khabbazeh konnte man den "Petersiliensalat" Taboulé oder beispielsweise Fatayer, eine Art "Teigtaschen", herstellen. Anschließend wurde gemeinsam "getafelt". Dabei gab es viel Gelegenheit, miteinander zu sprechen und zu scherzen. Es war für alle Beteiligten ein sehr angenehmer Abend, bei dem es gelang, Berührungsängste abzubauen und sich gegenseitig besser kennenzulernen. Schließlich sei noch festgehalten: Allen hat es ausgezeichnet geschmeckt!

Dr. Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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Klänge, Inspirationen und Improvisationen

So wie jeder Mensch eine - mehr oder weniger fundierte - "Weltanschauung" hat, so gibt es auch eine "Weltanhörung", erklärt Helmut Bleffert Schülern der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" in Bitterfeld. Der Musiker, Instrumentenbauer und "Erfinder" der "Campanula" (ein neuartiges Streichinstrument, von dem es nur ca. 100 auf der Welt gibt) bietet gemeinsam mit der Cellistin Stefanie John Workshops an, bei denen man lernen kann, die Welt und Stimmungen in Töne und Klänge zu übertragen.

Elf Bitterfelder Musikschulschülerinnen und Schüler fanden sich mit Ihrem Lehrer, Sven Uber, am 28. September 2016 mit ihren Geigen und Celli zu einem solchen Workshop in der Galerie am Ratswall ein. Für viele von Ihnen war es das erste Mal, dass es im "Unterricht" nicht darum ging, Noten zu lesen und - möglichst perfekt - zu spielen, sondern völlig frei ihre Gefühle mit dem Instrument auszudrücken und auf diese Weise die Welt und das Leben hörbar werden zu lassen. Die jungen Musiker zeigten sich interessiert und offen für dieses "Experiment". Sie werden diese neuen "Erfahrungen" sicher bei ihrem zukünftigen Spiel gut einsetzen können, denn "Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten." (Gustav Mahler)

Katja Münchow, IKW

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Interkulturelle Woche 2016 (25.9.-1.10.16)

Gemeinsames Programmangebot der Einrichtungen im Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche 2016

Mi., 21.9.2016, 14 Uhr (Kraftwerksiedlung in Bitterfeld):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule am Kinderfest in der Kraftwerksiedlung in Bitterfeld (Veranstalter: Euro-Schulen Bitterfeld/Wolfen gGmbH)

So., 25.9.2016, 14 Uhr (Zerbst/Anhalt, Treff: Schloßfreiheit):
"Gestern & Heute - unsere Stadt gemeinsam erkunden!", Stadtrundgang durch Zerbst/Anhalt (spezielles Angebot für polnische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Veranstalter: Zerbster Heimatverein e.V., Internationaler Förderverein Katharina II. Zerbst e.V., Internationale Fasch-Gesellschaft e.V., Förderverein Schloss Zerbst e. V. und Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt)

Mo., 26.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
"Chancen für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt" (Infoveranstaltung zu Abschlüssen, Aus- und Weiterbildung, Maßnahmen zur Förderung und Unterstützung), Dozentin: Dagmar Trotzka (Agentur für Arbeit, Beauftragte für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt)

Di., 27.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Galerie am Ratswall):
Musik überwindet Grenzen (Workshop, interkultureller Musiknachmittag), gemeinsames Angebot der Kreisvolkshochschule, der Galerie am Ratswall und der Musikschule Bitterfeld

Mi., 28.9.2016, 17 Uhr (Bitterfeld, Kreisvolkshochschule, Lindenstr. 12 a):
Über den (eigenen) Tellerrand geschaut (Workshop, "interkulturelles Kochen")

Mi., 28.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
Von Köthen in die Welt - Meine Heimat Kamerun. Studierende der Hochschule Anhalt stellen ihr Heimatland vor.

Do., 29.9.2016, 17.30 Uhr (Köthen, Kreisvolkshochschule, Siebenbrünnenpromenade 31):
"Kurdischer Abend" - Geflüchtete erzählen von ihrer Heimat Kurdistan und bieten typische Speisen zum Kosten an

Fr., 30.9.2016, 14-18 Uhr (Zerbst/Anhalt, am "Dicken Turm"):
Beteiligung der Kreisvolkshochschule und der Musikschule Zerbst an der zentralen Veran-staltung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld zur Interkulturellen Woche, "Zerbst verbindet", Straßenfest für Chancengleichheit und Integration

Eintritt frei!
Veranstalter: Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld:

  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld
  • Kreismusikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst/Anhalt
  • Galerie am Ratswall (Ratswall 22 in Bitterfeld)

   




DANEBEN

Am 15. September 2016 wurde in der Galerie am Ratswall eine Ausstellung von Rainer Schade eröffnet. Der Leipziger Maler, Grafiker, Cartoonist und Hochschullehrer zeigt unter dem Titel "DANEBEN" Arbeiten aus drei Jahrzehnten seines Schaffens. Die Ausstellung kann noch bis zum 6.11.2016 in der Galerie am Ratswall besichtigt werden K. Münchow, IKW

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Cello allein - einmaliges Konzert in Bitterfeld

Cello allein - einmaliges Konzert in Bitterfeld Der Cellist Bernhard Hentrich präsentierte am 12. September in der Galerie am Ratswall ein einmaliges Programm. Unter dem Titel "Cello allein" spielte er am Montagabend für die Bitterfelder Stücke von Johann Sebastian Bach und versetzte sie in die Zeit Anfang des 18. Jahrhunderts, als Bach Hofkapellmeister im nahe gelegenen Köthen war. Um 1720 war die Atmoshäre bei einem Konzert am Hofe, im Lichte vieler Kerzen vielleicht (aus heutiger Sicht) etwas romantischer, doch musikalisch wurden die Stücke mindestens ebenso virtuos vorgetragen. Hentrich spielte sogar auf zwei 300 Jahre alten Originalinstrumenten. Eines der Cellos stammte aus einem Wiener Kloster, das andere aus einem Gasthof. Beide Instrumente, so Hentrich, der einer Meister auf dem Cello ist und schon auf vielen Bühnen der Welt gestanden hat (u.a. in Buenos Aires, New York und Porto), haben einen hervorragenden Klang. Davon konnten sich die Konzertbesucher in der Galerie am Ratswall überzeugen. Dr. Katja Münchow, IKW

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Hoffest für die ganze Familie zum Tag des offenen Denkmals

Der Hof des denkmalgeschützten Gebäudes Ratswall 22 verwandelte sich zum Tag des offenen Denkmals 2016 in einen "Festplatz". Die Galerie am Ratswall, die Kreisvolkshochschule und die Musikschule hatten gemeinsam ein vielseitiges, unterhaltsames Programm vorbereitet. 10 bis 16 Uhr standen Haus und Hof für die Besucher offen und jeder konnte etwas erleben. Für die Kleinen gab es beispielsweise Schminken, Ballonmodellieren und verschiedene Spiele. Sie durften auf dem Pflaster oder auf Papier malen und besonderen Spaß bereitete ihnen - wie auch einigen Erwachsenen - das kreative Gestalten phantasievoller und farbenfroher "Blumenkästen". Kunstinteressierte hatten Gelegenheit, die Ausstellungen von Regina Conrad (Berlin) und Herbert Ruland (Bitterfeld) zu besichtigen. Bei einer Führung konnte man die Musikschule "Gottfried Kirchhoff" kennen lernen und Musikschüler der Musikschule gaben bei einem Konzert Kostproben ihres Könnens. Für das leibliche Wohl sorgten die Eltern der Musikschule mit einem leckeren Kuchenbuffet.

Es war ein schöner, abwechslungsreicher Tag, der dazu beitrug die Aufmerksamkeit der Besucher auf das Anliegen des Denkmalschutzes im Allgemeinen und auf das Gebäude Ratswall 22 im Besonderen zu lenken. Wir freuen uns, in diesem historischen Haus arbeiten und lernen zu dürfen und hoffen, dass dieses charmante, mehr als hundertjährige Gebäude bald auch im Innern moderner, angenehmer und ansprechender wird.
Der Landkreis und das IKW bereiten derzeit dafür einen Antrag auf Fördermittel der EU vor.

Dr. Katja Münchow, IKW

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Tag des offenen Denkmals

IKW Anhalt-Bitterfeld
beim Tag des offenen Denkmals, 11.9.2016 Bitterfeld, Ratswall 22 10.00-16.00 Uhr

"Gemeinsam Denkmale erhalten und gestalten"
Ein Fest für die ganze Familie rund um das Thema "Gestaltung des Hofes Ratswall 22" mit :

  • musikalischer Unterhaltung durch Schüler der Musikschule Gottfried Kirchhoff,
  • Kuchenbasar,
  • Musikschulflohmarkt,
  • Spiel- und Bastelstraße,
  • Kreativwerkstatt der Volkshochschule zur Hofgestaltung,
  • Öffnung der "Galerie am Ratswall" (10.00-16.00 Uhr) (mit Ausstellungen von Regina Conrad, Berlin, und Herbert Ruland, Bitterfeld),
  • Führungen durch die Musikschule (10 Uhr und 15 Uhr).

Eintritt frei.
Informationen unter Tel.: 03493 338319
(Veranstalter: IKW Anhalt-Bitterfeld mit Galerie am Ratswall, Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld, Musikschule Gottfried Kirchhoff)

IKW




Neue Computer-Kurse starten ab sofort - Umfangreiches Kursangebot

Für alle, die ihre PC-Kenntnisse auf den neuesten Stand bringen und Neues erfahren möchten, bietet die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld auch in diesem Herbst wieder ein umfangreiches Programm.
So kann man neben dem allgemeinen Umgang mit dem PC und WINDOWS sowie MS-Office-Programmen, auch Sicherheit im Internet und die Handhabung von Smartphone und Tablet-PC erlernen.
Jeder Kursteilnehmer hat seinen eigenen Computerarbeitsplatz. Unsere Dozenten betreuen Sie während der Kurse individuell und ermöglichen Ihnen so Ihr Lerntempo selbst zu bestimmen. Falls Sie einen tragbaren Computer (Laptop) besitzen, können Sie diesen gerne zu unseren Kursen mitbringen.

Für Kurz-Entschlossene starten bereits in wenigen Tagen interessante Lehrgänge. Ab 5. September können Anfänger alles über die Grundlagen und ersten Schritte am PC erfahren. WINDOWS 10 und eine Einführung in das Internet gibt es ab 6. September. Aber auch Fotobearbeitung und Filmerstellung sind wieder im Programm.

Bei Interesse freuen sich die Mitarbeiter der KVHS über Ihren Anruf unter 03493 / 33830. Oder buchen Sie gleich im Netz unter www.kvhs-abi.de

   




DatenSicherheitsForum 2016

Datensicherheit in Ihrem Unternehmen!

Die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld möchte Sie gern am 1. September 2016
in der Zeit von 15.00 - 18.30 Uhr zum DatenSicherheitsForum 2016 in Zerbst/Anhalt einladen.
In Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld und Dienstleistern der IT- Branche haben wir für Ihre Unternehmung wieder interessante Vorträge zusammengestellt.
Veranstaltungsort:
Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
Filiale Zerbst/Anhalt
39261 Zerbst/Anhalt
Alte Brücke 45,
Konferenzraum, 3. Etage
Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. Eine Anmeldung (anhängend) ist unbedingt erforderlich.
Dank der freundlichen Unterstützung aller Akteure ist für Sie das DatenSicherheitsForum 2016 kostenfrei, jedoch nicht umsonst!

   





talentCAMPus Leben 2050 - Meine Zukunft in Bitterfeld Wolfen

(Ferien-Workshop mit der Kreisvolkshochschule, 11.-15.7.2016)

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Programms "Kultur mach stark" organisierte die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld gemeinsam mit ihren Partnern (Wohnungs- und Baugesellschaft Wolfen mbH, Industrie- und Filmmuseum Wolfen, Campus Bitterfeld-Wolfen) in den Ferien einen Workshop für Kinder und Jugendliche. In der Woche vom 11. bis 15. Juli trafen sich im Bitterfeld-Wolfener Rathaus etwa 20 Jungen und Mädchen und gingen der Frage nach, was sie sich für eine Zukunft wünschen.
Wie, so fragten sie sich beispielsweise, sollte das Gelände um das Bitterfeld-Wolfener Rathaus gestaltet werden? Bei Foto-Safaris und Führungen durch das Rathaus und das Industrie- und Filmmuseum lernten sie dieses Areal zunächst einmal kennen und erfuhren viele Details zur Geschichte der Region, zur (Bau-)Geschichte der Gebäude und zu ihrer heutigen Funktion. Im Rathaus kann man zum Beispiel sogar im Sommer Schlittschuh fahren, was allen Beteiligten viel Spaß machte. Es wurde eine spannende, kreative und lustige Woche.
Das Ergebnis präsentiert sich überraschend bunt: eine Spielburg, ein Autokino, eine "grüne Oase" - das sind nur einige der vielen kreativen Ideen, die die jungen "Zukunftsarchitekten" entwickelten und mit Buntstiften, Wasserfarben, Suralin, Papier, Klebstoff und vielen Naturstoffen schon einmal im Modell erstehen ließen. Ihre Erlebnisse und Erkenntnisse haben die Jungen und Mädchen zudem in einen Film festgehalten. Sie können ihn gern im Internet ansehen.
Für mehr info hier klicken!

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"Lernen mit allen Sinnen" beim 17. Lernfest in Werkstatt der Lebenshilfe


Unter diesem Motto stand am 22. Juni das diesjährige Lernfest, das die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld (KVHS) in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) der Lebenshilfe Köthen gemeinnützige GmbH organisierte. Seit 17 Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit beider Köthener Einrichtungen, die alljährlich beim Lernfest ihren ganz besonderen Höhepunkt erreicht. Nach den einführenden Worten von WfbM-Leiter Axel Bernhardt und KVHS-Leiter Dr. Wolfgang Erbe beeindruckte Hagen Meinecke mit der Rezitation eines eindringlichen Friedensgedichts von Joseph Reding, das den feierlichen Rahmen der Veranstaltung unterstrich.
Doch bevor ein Fest des Lernens gefeiert werden kann, muss natürlich gelernt werden! Kursleiterinnen der Köthener Volkshochschule üben mit den z. T. mehrfach beeinträchtigten Teilnehmern, den Beschäftigten der WfbM, in 16 wöchentlich stattfindenden Kursen als "arbeitsbegleitende Maßnahme" das Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie befassen sich aber auch mit ganz speziellen Aufgaben, die sowohl für ihre Arbeit als Beschäftigte der Werkstatt als auch für den Umgang mit alltäglichen Belangen wichtig sind.
Beim Lernfest durchläuft jeder Teilnehmer vier Stationen, an denen das in den Kursen Gelernte auf den Prüfstand gestellt wird. Dazu hatten die Kursleiterinnen äußerst ideenreich Quiz, Lückentexte, Beobachtungs- oder Rechenaufgaben in mehreren Schwierigkeitsgraden vorbereitet, die von den Werkstattmitarbeitern entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten gelöst werden sollten.
Gisela Hrzan stellte beim "Besuch im Zoo" den Leipziger Tierpark und seine Besucherattraktionen vor. Dabei galt es z. B. Futtermengen für Löwe und Antilope zu berechnen. Auch das Erkennen von Tierlauten war eine spannende Übung, bei der viel gelacht werden konnte. Ähnlich "tierisch" ging es an der Lernstation "Im Wald" von Brigitta Elze zu. Hier gab es neben Tipps zum umweltgerechten Verhalten im Wald ein Quiz zu Flora und Fauna, wie man sie in der Köthener Fasanerie bei einem Spaziergang antreffen kann. Dabei zeigte sich Frau Elze begeistert vom Allgemeinwissen Ihrer Schüler.
"Rund um die Kartoffel" ging es bei Petra Linkohr. An einer echten Kartoffelpflanze erklärte sie deren Nutzung als Lebensmittel, was sie später in einem Wissensquiz abfragte. Entdeckendes Lernen war ebenfalls groß geschrieben bei den physikalischen Experimenten, die Kursleiterin Monika Winkler vorbereitet hatte. Ob bei "Zauberfisch", der durch die eigene Körperfeuchtigkeit zum "Leben" erweckt wurde, oder bei "Flaschengeist", "Heronsbrunnen" und "Wellenbad" - spielerisch veranschaulichte sie, wie physikalische Kräfte wirken. Die ehemalige Lehrerin war positiv überrascht, wenn ihr einige Teilnehmer sogar die wissenschaftliche Begründung nennen konnten. Solche Momente sind dann besonders beglückend für die Kursleiterinnen, da ihnen dann bewusst wird, wie erfolgreich ihre Lehrtätigkeit im vergangenen Schuljahr war.
Nachdem die weit über 100 teilnehmenden Mitarbeiter der WfbM alle Lernstationen durchlaufen hatten, ging das 17. Lernfest seinem Ende entgegen, das dank der engagierten Mitwirkung der vier Kursleiterinnen und der Unterstützung insbesondere von Uta Aehlig vom sozial begleitenden Dienst der WfbM wieder zu einem Höhepunkt für alle Beteiligten wurde.

Andreas Gossert, Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld

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Bundespreis für Vreni Scheiter, Klavier

Am Pfingstwochenende fand in Kassel der 53. Bundeswettbewerb Jugend musiziert statt. Die ehemalige Schülerin der Musikschule Bitterfeld, Vreni Scheiter, startete in der Kategorie Klavier-Kammermusik mit ihrem Trio in der Besetzung Klavier, Violine (Diana Kostadinova, Leipzig) und Violoncello (Bobby Kostadinov, Leipzig).
Das Wettbewerbsprogramm bestand aus drei Werken (Johann Nepomuk Hummel - Trio Nr. 4 /Rondo, Josef Suk - Elegie, Bedrich Smetana - Trio g-moll /Finale) und wurde von der siebenköpfigen Jury mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten bewertet. Damit erhielten sie einen 1. Bundespreis.
Beim Abschlusskonzert im Kongress Palais Kassel erklang noch einmal das Rondo von Hummel, wofür sie mit dem Sonderpreis der Hummel-Gesellschaft-Weimar e.V. für herausragende Leistungen in der Kategorie Klavier-Kammermusik ausgezeichnet wurden.

Dr. Cornelia Toaspern Musikschulleiterin Bitterfeld-Wolfen

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IKW und Partner feierten mit ihren Gästen in Köthen

Am 18. Juni 2016 fand in Köthen auf den Schlossplatz das IKW Kultur open statt. Die fünf im IKW vereinten Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld (Kreisvolkshochschule, Musikschulen in Bitterfeld, Köthen und Zerbst, Galerie am Ratswall) gaben gemeinsam mit ihren Partnern ein Open-Air-Konzert mit buntem Programmmix aus Musik, Tanz und weiteren Angeboten. Alle zwei Jahre stellt das IKW sich und seine Leistungsfähigkeit mit einem KULTUR OPEN vor. 2012 geschah dies in Bitterfeld, 2014 in Zerbst und in diesem Jahr in Köthen. 13 Uhr eröffneten der Leiter des IKW, Dr. Torsten Hentschel, und der Schirmherr des Festes, Landrat Uwe Schulze, das Fest. Anschließend gab es bis in die Abendstunden ein buntes Programm auf zwei Bühnen und auch das Begleitprogramm mit Hüpfburg, Kutschfahrten, "Dobo" und "Halli" und vielen weiteren Überraschungen sorgte für viel Spaß und Unterhaltung. Insgesamt trugen über 300 Mitwirkende dazu bei, dass es ein gelungenes Fest wurde. Ihnen allen sei en dieser Stelle herzlich gedankt. Dr. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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"Wir leben alle in einer Welt, in einem Europa"

Flucht und Migration in "reiche und sichere Industriestaaten" und die daraus erwachsende Aufgabe der Integration sind die große Herausforderung für das Europa des 21. Jahrhunderts. Die Mitarbeiter der Musikschule sind überzeugt, dass Musik bestens geeignet ist, die Menschen in Europa zusammenzuführen und zu integrieren. Sie organisierten daher im Rahmen der bundesweiten "Europawoche" ein gemeinsames Konzert der Musikschüler mit Kindern eines Halleschen Kinderheimes und luden Flüchtlinge mit Aufenthalt in Bitterfeld als Zuhörer ein. Es fand am 27. Mai 2016 in der Grundschule Anhaltsiedlung in Bitterfeld statt. Bei dem Konzert erklangen Musikstücke aus Europa und der ganzen Welt. Im Anschluss nutzen die Besucher und die Mitwirkenden die Möglichkeit, bei einem Buffet miteinander ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen.

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Nele Waldert stellt in Bitterfeld aus

die Besucher, die am 2. Juni zur Ausstellungseröffnung in die "Galerie am Ratswall" kamen, waren verblüfft. Wände, Decken, Böden - wirklich der gesamte Raum - ist von Kunst belebt. Die Düsseldorfer Künstlerin Nele Waldert hat "eine Welt" in Bitterfeld aufgebaut. Androgyn anmutenden Menschen-Skulpturen sowie Tierdarstellungen und Naturmaterialien treten untereinander und mit dem Betrachter in den Dialog. Eine Fülle von Eindrücken scheint den Besucher zu überwältigen, zwingt ihn aber zugleich, genau hinzuschauen, um emotional zu erahnen und zu spüren, was rational kaum zu fassen ist. Nele Waldert hat eine eigene Formensprache entwickelt. Mehrere Jahre, so verriet sie den Gästen im "Künstlergespräch" zur Ausstellungseröffnung, hat sie gesucht und experimentiert, um "den Menschen" als neutrale Projektionsfläche für Ihre künstlerischen Botschaften zu schaffen. Ihre Arbeiten wirken oft versonnen, nahezu entrückt. Zugleich strahlen sie Präsenz und Kraft aus. Überall stößt man auf Symbolik, findet mythische und mystisch Anklänge, aber auch viele Bezüge zur (Kunst-)Geschichte und zum Zeitgeist. Lässt man sich darauf ein, wird man eine Überraschung erleben. Die Ausstellung kann noch bis zum 10. Juli besichtigt werden.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

Weitere Informationen zu Nele Waldert unter: http://www.nelewaldert.de/

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Fotoklubs aus Bitterfeld, Burg und Magdeburg auf den Straßen Bitterfeld-Wolfens

Am 4. Juni trafen sich in Bitterfeld-Wolfen die Fotoclubs von Bitterfeld, Burg und Magdeburg unter der Leitung des Fotografen Reiner Lorenz. Auf dem Plan stand das Thema Streetfotografie. Etwa 30 Fotofreunde fanden sich gut vorbereitet am Morgen in der Geschäftsstelle des IKW in Bitterfeld ein und wurden von der Geschäftsleitung begrüßt. Anschließend begaben sich die Fotografen in vier Gruppen auf Fototour zu etwa 20 Orte in Bitterfeld und Wolfen. In Anlehnung an die amerikanische Street-Photografie wurden Scharz-Weiß-Aufnahmen von Personen im öffentlichen Raum angefertigt. Am Abend kamen alle zum gemütlichen "Fototalk am Grill" zusammen und nutzen die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.
Die Fotos, die bei den Rundgängen am 4. Juni entstanden, werden bald in den Häusern der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld, Köthen und Zerbst zu sehen sein. Wir werden darüber informieren.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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IKW beim Vereins- und Familienfest in Wolfen

Zum Vereins- und Familienfest der Stadt Bitterfeld-Wolfen gab es am ersten Juni-Wochenende ein attraktives Bühnen- und Rahmenprogramm für Groß und Klein. Auf dem Festgelände hinter dem Rathaus präsentierten sich Vereine und Einrichtungen aus Bitterfeld-Wolfen. An einem der Stände stellten die Bitterfelder Kultur- und Bildungseinrichtungen des IKW ihr Angebot vor. Bei ersten Versuchen an einem Instrument - beispielsweise auf der Trommel - kam bei so manchem kleinen Besucher Lust auf, in der Musikschule mehr zu lernen. Im Gespräch mit den Mitarbeiterinnen konnte man sich über das aktuelle Kursangebot der Kreisvolkshochschule oder zum Veranstaltungsplan der Galerie am Ratswall informieren.

Katja Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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Europawoche

Spannende Diskussion zum Thema Integration nach Filmvorführung Lautes Lachen erfüllte am 30. Mai den historischen Hörsaal im Bitterfeld-Wolfener Rathaus. Die Kreisvolkshochschule (IKW Anhalt-Bitterfeld) hatte zur Filmvorführung eingeladen und den Streifen mit Bedacht gewählt. "Monsieur Claude und seine Töchter" ist eine Komödie, die 2014 die Kinosäle füllte und auch nach Wolfen lockte der Film mehr als 150 Zuschauer. Erzählt wird die Geschichte der Familie Verneuil in Frankreich. Claude und Marie Verneuil haben vier erwachsenen Töchtern, die - zum Leidwesen beider - ihre Herzen nicht etwa einem katholischen Franzosen schenkten, sondern einem jüdischen Geschäftsmann, einem muslimischen Rechtsanwalt, einem chinesischstämmigen Banker und einem Schwarzen Schauspieler von der Elfenbeinküste. Kulturen stoßen aufeinander. Die Verwirrungen sind groß und werden mit viel komischer Mimik und Gestik durchgespielt. Bei allem Humor - den Zuschauern dürfte der sehr aktuelle, ernstzunehmende Hintergrund der Geschichte nicht verborgen geblieben sein: Integration der von Vertreibung und Migration betroffenen Einwanderer nach Europa ist eine der großen Herausforderungen vor denen die Europäische Gemeinschaft im 21. Jahrhundert steht. Nach der Filmvorführung wurde dieses Thema in einem Podium bestehend aus einer Syrerin und drei Syrern, einem Inder, einer Russin und einer Afghanin diskutiert. Das Publikum wurde ebenfalls einbezogen. "Glaubt Ihr, dass Deutschland den Zustrom bewältigen wird - wenn drei Millionen Menschen und mehr kommen?" fragte einer der jungen Männer. Die Antwort auf eine solche Frage ist nicht einfach. "Ihr müsst helfen", kam die Aufforderung aus dem Publikum. "Der Gesetzgeber solle das Erlernen der Sprache fördern", wurde gefordert. Doch vor allem waren sich die Anwesenden einig: Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, muss Aufnahme finden. "Wir schaffen das", zitierte eine Teilnehmerin und erntete zustimmenden Applaus. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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Benefizkonzert zugunsten von Kriegskindern

Am 29. Mai fand in der Propsteikirche St. Peter und Paul in Dessau ein Harfenkonzert zugunsten der Kinder aus Kriegsgebieten, die bei uns Zuflucht gefunden haben. Es spielten Viktor Hartubanu sowie Schülerinnen der Musikschulen aus Zerbst und Coswig, darunter einige Preisträgerinnen zahlreicher Harfenwettbewerbe.

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Monsieur Claude und seine Töchter

30.5.2016, 18 Uhr, "historischer Hörsaal" im Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen
Zu den diesjährigen "Europawochen" haben die Einrichtungen des IKW ein interessantes Programm zusammengestellt (veröffentlicht im Mitteilungsblatt vom 29.4.2016), das im Mai viele Besucher in die Galerie, in die Volkshochschulen und in die Musikschulen des Landkreises führte. Die Mitarbeiter des IKW haben sich über das große Interesse gefreut und hoffen, auf diese Weise dazu beigetragen zu haben, den europäischen Gedanken zu stärken und erlebbar zu machen. In diesem Jahr stand dabei u.a. die ausgesprochen wichtige und hochaktuelle Frage "Wie kann Integration gelingen?" im Mittelpunkt einiger Veranstaltungen. Die Organisatoren der bundesweiten "Europawoche" hatten dazu angeregt, Veranstaltungen zum Thema "Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt" zu organisieren, und das IKW hat diesen Vorschlag gern aufgegriffen. Durch unsere Bildungsarbeit wissen wir, wie engagiert sich Flüchtlinge darum bemühen, unsere Sprache zu erlernen, oder wie wichtig es zum Beispiel für Kinder aus Flüchtlingsfamilien sein kann, Musikunterricht nehmen zu können. Unsere Einrichtungen sind dabei auch Begegnungsstätten.
Das konnte man beispielsweise am 2. Mai bei der Eröffnung der Ausstellung "Neue Heimat - meine Heimat?" in der Kreisvolkshochschule in Bitterfeld erleben (siehe Beitrag in diesem Heft). Am 30. Mai schaffen wir im Rahmen der "Europawochen" erneut eine besondere Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. An diesem Tag laden wir die Einwohner des Landkreises und Flüchtlinge, die zur Zeit in unserem Landkreis leben, ein, im "historischen Hörsaal" des Rathauses der Stadt Bitterfeld-Wolfen (OT Wolfen, Rathausplatz 1) den Film "Monsieur Claude und seine Töchter" (Frankreich 2014) anzusehen. Der Film, der in Frankreich ein Publikumserfolg war, greift das Thema Integration auf amüsante, aber durchaus ernstzunehmende Weise auf und regt an, darüber nachzudenken. Wir laden dazu ein, dies im Anschluss an die Filmvorführung im gemeinsamen Gespräch miteinander zu tun oder die Möglichkeit zu nutzen, sich in individuellen Gesprächen gegenseitig kennenzulernen. Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Um vorherige Anmeldung wird gebeten (Information und Anmeldung unter: 03493 338319).
Katja Münchow Stell. Leiterin des IKW

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"Begegnungen in Europa"

...so nannten die Organisatoren die Veranstaltungsreihe, die sie in diesem Jahr anlässlich der "Europawoche" in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld anboten. Das Programm umfasste eine "musikalische Begegnung mit einen europäischen Liebespaar" (Frédéric Chopin und George Sand), eine "Pilgerreise durch Europa" mit Stefanie Hanas aus Halle und ein Konzert der Band Suddenly Human. Die Galerie selbst wurde zur Begegnungsstätte, zu einem Ort, an dem man mehr über das Leben unserer Nachbarn in Europa erfahren konnte. Die Referenten und Künstler erzählten aus unterschiedlichen Perspektiven von ihren Reisen, Erlebnissen und Begegnungen in Europa, davon, wie Menschen in der Vergangenheit und in der Gegenwart in Europa leb(t)en, lern(t)en und arbeite(te)n.
Um eine "europäische Liebe" ging es am 2. Mai in einer Veranstaltung mit dem Titel: "Mehr als nur ein Winter auf Mallorca - Frédéric Chopin und George Sand". René Mangliers und Ursula Folta brachten dem Publikum im gut gefüllten Saal die französische Schriftstellerin und den aus Polen stammender Komponisten und Pianisten nahe. Die biografischen Texte, die Ursula Folta vortrug, und das virtuose Klavierspiel von René Mangliers berührten alle Anwesenden.
Am 6. Mai erzählte Stefanie Hanas aus Halle von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. 2007 und 2015 pilgerte sie durch Europa und lernte dabei wunderschöne Landschaften und viele interessante Menschen kennen. Davon berichtete Stefanie Hanas und zeigte viele Fotos. Im Gespräch mit dem Publikum beeindruckte sie durch ihre große Offenheit und berührte die Besucher zutiefst, als sie über die traurigen Beweggründe sprach, die sie dazu bewogen haben, diesen langen Marsch auf sich zu nehmen.
"Suddenly Human" begeisterte am 8. Mai das Publikum in der Galerie. Die Band um Philipp Saaler wurde 2012 gegründet und tourt seither durch Deutschland und Europa. Sie präsentieren zum Konzert in Bitterfeld ihr langersehntes Debütalbum "Elements On Changing Ways". Mit ihrem ganz eigenen, energiegeladenen Sound katapultierten sich die vier Jungs in die Herzen der zahlreich erschienenen Zuhörer. Die Organisatoren konnten sich über eine gute Resonanz freuen. Alle drei Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Insgesamt nutzten nahezu 200 Besucher die Möglichkeit, in der Galerie "Europa" zu begegnen.
Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW

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"Neue Heimat - meine Heimat?" Begegnungen rund um eine Ausstellung

Zum Auftakt der Europawoche widmete sich die Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am 2. Mai 2015 einer ausgesprochen wichtigen und hochaktuellen Frage: Wie kann Integration gelingen? Die Organisatoren der bundesweiten "Europawoche" hatten diese Frage bewusst in den Fokus gerückt und ausdrücklich dazu angeregt, Veranstaltungen zum Thema "Flucht und Migration im 21. Jahrhundert - Europas Verantwortung in der Welt" zu organisieren. Die Mitarbeiter der Volkshochschule, die seit Ende letzten Jahres Deutschkurse anbieten und wissen, wie engagiert sich die Flüchtlinge darum bemühen, unsere Sprache zu erlernen, um in Deutschland Fuß fassen zu können, griffen das Thema gern auf. Gemeinsam mit dem Frauenzentrum Wolfen organisierten sie eine anregende und aufschlussreiche Begegnung in den Räumen der Volkshochschule in Bitterfeld, Lindenstr. 12a. Gekommen waren Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen der Volkshochschule, darunter viele Frauen und Männer aus Syrien, Afghanistan, Benin, Burkina Faso und dem Kosovo.
10 Uhr wurde die Ausstellung "Neue Heimat - meine Heimat?" eröffnet. Sie erzählt von einem Projekt des Frauenzentrums Wolfen und dokumentiert drei Beispiele gelungener Integration. Frau Meinhardt vom Frauenzentrum stellte das Projekt und die Ausstellung vor.
Eine der Frauen, deren Weg in der Ausstellung nachgezeichnet wird, ist Tatjana Krawtschenko aus der Ukraine. Sie erinnerte sich, wie es ihr gelang, sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Das war nicht einfach, doch zunehmende Deutschkenntnisse und Erfahrungen aber auch die Unterstützung durch Freunde und von offizieller Seite halfen, sich zu integrieren. Die Arbeitsagentur finanzierte eine Umschulung zur Physiotherapeutin und heute ist Frau Krawtschenko glücklich "angekommen". Wolfhild Freisleben, die mehrere Deutschkurse an der Volkshochschule betreut, berichtete anschließend von ihren Erfahrungen. "Es ist unbedingt notwendig, dass man die Sprache, die man erlernen möchte, spricht", betonte sie.
Dazu gab es bald Gelegenheit. Nachdem der seit vielen Jahren in Bitterfeld ansässige Kubaner Orlando Carmona Garcia mit einem Mega-Trommelsolo die Ausstellungseröffnung beendet hatte, ging es gemeinsam in die Küche des Hauses zum "interkulturellen Kochen". Fremdländisches stand auf dem Speiseplan: Rote Beete-Salat aus Armenien, Watch? (Reis mit Bohnen und scharfer Soße) aus Benin, Tabbouleh (ein frischer Salat mit viel Petersilie), Ful (eine Speise mit Bohnen), Falafel (frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen) und Baba ganoush (Auberginen-Sesam Paste) aus Syrien - aber auch der typisch deutsche Kartoffelsalat. Ihn gibt es, so erfuhren die Gäste, in vielen Varianten und er gehört zu Familien- und Grillfesten einfach dazu - beispielsweise Heiligabend. Bei der Zubereitung der Speisen machten alle mit und trauten sich sogar an unbekannte Rezepte. So rührten beispielsweise zwei Syrerinnen den Kartoffelsalat an und zwei Bitterfelderinnen schnippelten die Zutaten für den syrischen Tabbouleh-Salat. Das Sprachgewirr war international und der Raum duftete nach exotischen Gewürzen. Beim gemeinsamen Mittagsmahl mundete es allen ausgezeichnet. Das Wichtigste aber waren die Gespräche. Sie drehten sich um Essen und Trinken, aber auch um Herkunft und Integration und natürlich um die (neue) Heimat.
Katja Münchow, Stellv. Leiterin des IKW

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IKW beim "Seniorenmarkt" in Bitterfeld

Die "Galerie am Ratswall", die Kreisvolkshochschule (KVHS) und die Musikschule "Gottfried Kirchhoff" stellten am 3. Mai in Bitterfeld den Besuchern des "Seniorenmarktes" gemeinsam ihre Angebote vor. Bei herrlichem Sonnenschein fanden viele Bitterfelder und Gäste aus der Region den Weg zum Markt. Am Stand des IKW konnten Sie sich über das aktuelle Programm informieren und sich beraten lassen. Großes Interesse fand das "IKW-Puzzle". Unter den Teilnehmern werden ein Konzertbesuch in der Galerie, die Teilnahme an einem Vortrag in der KVHS und ein Schnupperkurs im Chor der Musikschule verlost. Die Gewinner werden demnächst bekannt gegeben. Katja Münchow Stellv. Leiterin des IKW

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IKW - Überall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

Ausstellungseröffnung im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Köthen

Am 29. April 2016 wurde in der Kreisvolkshochschule in Köthen die Fotoausstellung "IKW - Überall im Landkreis" eröffnet. Das Team der Volkshochschule hatte zur Dozentenkonferenz eingeladen und nutzte die Gelegenheit, um die anwesenden Kursleiter und Kursleiterinnen mit einer neuen Ausstellung in den Räumen der Köthener Volkshochschule bekannt zu machen.
Der Leiter des IKW, Dr. Torsten Hentschel, erläuterte zur Eröffnung Thema und Anliegen der Ausstellung: Überall in Anhalt-Bitterfeld sind die im IKW vereinten Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landkreises aktiv - die Kreisvolkshochschule mit ihren Standorten in Bitterfeld, Köthen und Zerbst, die drei Musikschulen unseres Landkreises und die Galerie am Ratswall. Ziel der Ausstellung ist, mit fotografischen Arbeiten das IKW und seine Einrichtungen sowie das neue, Mitte 2014 eingeführte IKW-Logo vorzustellen. Die Ausstellung wandert daher auch im Landkreis. Sie wurde am 11. Mai 2015 erstmals in Bitterfeld, in der Geschäftsstelle des IKW, gezeigt. Im September 2015 kam sie nach Zerbst, in das Gebäude, in dem die Volkshochschule und die Musikschule gemeinsam untergebracht sind. Nun ist die Fotoausstellung im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Köthen zu sehen, ehe sie im Juni ins Köthener Schloss umzieht, wo sie zum Beispiel während des IKW Kultur open am 18.6.2016 besichtigt werden kann. Dr. Katja Münchow, stellvertretende Leiterin des IKW und Mitwirkende bei der Erarbeitung der Ausstellung, sagte anschließend einige Worte zur Entstehungsgeschichte, zu den Fotografen und zu den Bildern. Sie hob hervor, dass es sich auch und vor allem um ein "Bildungsprojekt" handelt. Die Ausstellung entstand im Rahmen eines KVHS-Fotokurses bei Reiner Lorenz, einem Kursleiter, mit dem die Volkshochschule schon viele Jahre zusammenarbeitet. Sechs Hobbyfotografen stellten sich der anspruchsvollen Aufgabe und schufen in insgesamt nur vier Veranstaltungen zwischen November 2014 und Februar 2015 die insgesamt 41 Arbeiten, die nun in Köthen besichtigt werden können. Das Konzept, konnte sie feststellen, ist aufgegangen. Die Teilnehmer haben viel gelernt: wie man eine Ausstellung konzipiert und ein Thema umsetzt, wie man seinen Fotoapparat richtig einsetzt, wie man Fotos bearbeitet und Collagen erstellt und nicht zuletzt, wie man eine Ausstellung präsentiert. Zugleich ist es aber auch gelungen, das IKW mit seinen fünf Einrichtungen und seinem Logo - im wahrsten Sinne des Wortes - "in den Fokus zu rücken". Wer sich die Ausstellung ansieht, kommt an dem regenbogenfarbigen Logo nicht mehr vorbei. Es steht für Dynamik und Kreativität und lässt viel Raum für Interpretationen. Das widerspiegelt auch die Ausstellung: Sie ist bunt und vielfältig und verfolgt mehrere kreative Ansätze. Das "einigende Band" in dieser Ausstellung ist das Logo. Es schlängelt sich durch die gesamte Ausstellung - und eigentlich durch Anhalt-Bitterfeld, denn ein Kenner unseres Landkreises erkennt sofort die Städte Bitterfeld, Köthen und Zerbst und vielleicht auch die Gebäude und einige der Lernenden der Kreisvolkshochschule, der Musikschulen und der Galerie.

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Streetfotografie in Bitterfeld-Wolfen

Drei Fotoclubs gehen auf Fototour
Die Fotoclubs Bitterfeld, Magdeburg und Burg werden am 04.06.2016 in Bitterfeld-Wolfen auf Fototour gehen. Gastgeber ist der im IKW Anhalt-Bitterfeld ansässige Fotoclub.
Die 30 Fotofreunde werden in Anlehnung an die amerikanische Street-Photografie Scharz-Weiß-Aufnahmen von Personen im öffentlichen Raum anfertigen, die in mehreren Ausstellungen, u.a. auch in Bitterfeld, zu sehen sein werden.
Geplant sind etwa 20 Orte in Bitterfeld und Wolfen, die als Kulisse für die einzelnen Szenen dienen. Ziel ist es, dass die Szenen zwar inszeniert aber dennoch spontan wirken sollen. Ebenfalls ist es den Clubmitgliedern ein Anliegen, die Bilder so durchzuplanen, dass sich eine spätere Bearbeitung erübrigt. Ein gemütlicher Fototalk am Grill mit allen Hobbyfotografen, IKW-Vertretern und Modellen soll die Fototour am Abend beschließen.
Reiner Lorenz





Europawoche"im Landkreis Anhalt-Bitterfeld

In diesem Jahr ein ganzer Monat!
Angebote des Institutes für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW)

"Europa im Wandel - Migranten im Landkreis Anhalt-Bitterfeld"
Eröffnung der Ausstellung: "Neue Heimat - meine Heimat?" mit Diskussionsrunde über Migration und Integration sowie "interkulturellem Kochen" (Veranstaltung in Kooperation mit dem Frauenzentrum Wolfen)
Montag, 2. Mai 2o16, 1o.oo-13.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, Kreisvolkshochschule (KVHS, Lindenstr. 12 a), Anmeldung erforderlich (Tel. 03493 33830)

"Mehr als nur ein Winter auf Mallorca - Frédéric Chopin und George Sand"
Musikalische Lesung mit Ursula Folta und René Mangliers am Klavier Montag, 2. Mai 2o16, 19.oo-21.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Eine Sachsen-Anhalterin auf Pilgerreise durch Europa
Stefanie Hanas aus Halle erzählt von ihrer Wanderung auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela
Freitag, 6. Mai 2o16, 18.oo-2o.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Suddenly Human (Philipp Saaler mit Band): Always on the road
Junge Musiker "von hier" auf Tour durch Europa
Sonntag, 8. Mai 2o16, 16.oo-18.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, "Galerie am Ratswall" (Ratswall 22)

Madge Conacher und Eric Hager: Musikalische Reise durch Großbritannien und Irland (Teil 3)
"A musical journey through the British Isles" (Part 3)
Mittwoch, 11. Mai 2o16, 18.3o-2o.oo Uhr: Köthen (KVHS, Siebenbrünnenpromenade 31)
Donnerstag, 26. Mai 2o16, 18.3o-2o.oo Uhr: Zerbst (KVHS, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 5)

"Jüdische Feste und Riten" - Musikalisch und szenisch umgesetzt von Kindern und Jugendlichen
Dienstag, 17. Mai 2o16, 14.oo-15.3o Uhr, Museum Synagoge Gröbzig, Lange Straße 8
Montag, 23. Mai 2o16, 17.oo-18.3o Uhr, Köthen, Musikschule (Schloss), "Hofkapellensaal"

Freundschaftskonzert der Schüler der Musikschulen in Köthen und T?ebí? (Tschechische Republik)
Montag, 23. Mai 2o16, 17.oo-18.oo Uhr
Ort: Martinskirche in Köthen, Leipziger Str. 36

"Wir leben alle in einer Welt, in einem Europa" - Konzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"
Freitag, 27. Mai 2o16, 17.oo-19.oo Uhr
Ort: Bitterfeld, Grundschule Anhaltsiedlung, Steubenstraße 13

"Monsieur Claude und seine Töchter" (Frankreich 2014)
Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde
Montag, 3o. Mai 2o16, 18.oo-21.oo Uhr
Ort: Rathaus der Stadt Bitterfeld-Wolfen, historischer Hörsaal (OT Wolfen, Rathausplatz 1)

"Jüdische Lebenswelten in Europa" - Musikalisches Programm zu jüdischer Kultur und Tradition
Dienstag, 31. Mai 2o16, 16.oo-18.oo Uhr
Ort: Altenpflegeheim Köthen, Lindenstraße 10

Für alle Veranstaltungen im Rahmen der "Europawoche" gilt: Eintritt frei!





Die Dresdner SALON - DAMEN

Damenkapelle mit Musik von 1900 bis 1940 Mit Musik geht alles besser verrieten die Dresdner Salon-Damen den Besuchern in der Galerie am Ratswall am 13. April 2o14 - denn sie haben schon längst erkannt, dass die Kraft der Musik eines der Geheimrezepte ihres langjährigen gemeinsamen Musizierens ist und eine Medizin gegen nahezu jeden Schmerz sein kann.
Singend und musizierend entführten die Damen ihr Publikum mit Witz und Charme in die zauberhafte Welt der Melodien der 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die singenden und musizierenden Damen an Violoncello, Violine, Klarinette und Klavier nahmen alle begeisterten Zuhörer auf eine musikalische Zeitreise durch die Ufa-Filme des vergangenen Jahrhunderts mit. Erstmals gewährten die Damen Einblicke in die Feinheiten ihres musikalischen Zusammenspiels.
Wann hat man schon mal eine Sängerin, die auch Geige spielt, eine Akkordeon spielende Pianistin, eine Background singende Violinistin, eine Saxophon spielende Klarinettistin und eine Dame, die sowohl das Cello als auch den Kontrabass bedient, gemeinsam auf der Bühne.
Die amüsante Mimik der Damen ließ dabei den Funken zum Publikum überspringen. Nicht nur die Musik der Damen ist ein Kunstgenuss besonderer Art, auch der optische Eindruck ist grandios. Stilvolle Hüte, zarte Spitzen, atemberaubende Kleider mit tiefen Dekolletés (Spezialanfertigungen Dresdner Designerinnen) und eine stilvolle Bühnendekoration haben das Erlebnis "Dresdner Salon-Damen" abgerundet.
Cécile Pfeiff - Musikerin

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Händel-Mozart-Jugendstipendium 2016 für Vreni Scheiter

Am 31.03.2016 übergab die Beigeordnete für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt im Konzertsaal des Händel-Hauses der Stadt Halle an drei Preisträgerinnen die Urkunden.
Das Händel-Mozart-Stipendium ermöglicht Jugendlichen aller Nationalitäten sich in einwöchigen Kursen der Austrian Master Classes auf Schloss Zell an der Pram in Österreich von international renommierten Professoren unterrichten zu lassen. Darüber hinaus wird gemeinsam musiziert, die Freizeit gestaltet und ein öffentliches Abschlusskonzert veranstaltet.
Die Stipendien werden seit 2002 jährlich auf Initiative des Unternehmers Sven Frotscher von Stiftern finanziert und vergeben. Zu den Unterstützern gehören die Firma FrotscherBuch, die Stiftung der Saalesparkassen und der Rotary Club "Georg Friedrich Händel".
Die 17-jährige Vreni Scheiter begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht bei Katrin Lehnert an der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" in Bitterfeld. Sie weist seit über zehn Jahren auf allen Ebenen des Wettbewerbs "Jugend musiziert" Erfolge vor.
Seit Februar 2015 ist sie Schülerin bei Frau Prof. Gudrun Franke in der Nachwuchsförderklasse der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.


Beate Scheiter

  




IKW Kultur open - Samstag, 18. Juni 2016, 13 Uhr Köthen, Schloßplatz

IKW und Partner laden Sie ein!
Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld (IKW):

  • Galerie am Ratswall (Bitterfeld)
  • Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld (Bitterfeld, Köthen, Zerbst)
  • Musikschule "Gottfried Kirchhoff" (Bitterfeld)
  • Musikschule "Johann Sebastian Bach" (Köthen)
  • Musikschule "Johann Friedrich Fasch" (Zerbst)

Schirmherr: Uwe Schulze, Landrat

Ab 13 Uhr bis in die Abendstunden:
Open-Air-Konzert der drei Kreismusikschulen, der Kreisvolkshochschule und unserer Partner auf zwei Bühnen mit:
  • dem Modernen Blasorchester Jever
  • dem Landesensemble der Blechbläser Sachsen-Anhalt
  • dem Landesgitarrenorchester
  • einem "Streit der Wortarten" und
  • einer "gesungenen Englischstunde"
  • und vielen weiteren Höhepunkten

Rahmenprogramm:
Musikschulflohmarkt, Kreativangeboten, Kinderschminken mit Schmiraculix, Hüpfburg, Kutschfahrten, Ausstellungen, Besichtigung der Köthener Musikschule, Überraschungsgäste u. v. m.

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Mit Kindern durch das jüdische Jahr - Musikalisch und szenisch umgesetzt

(Ein Projekt des IKW in Zusammenarbeit mit dem Museum Synagoge Gröbzig, dem Schulzentrum "Johann Friedrich Walkhoff" in Gröbzig, dem Köthener Kinderheim "Arche" und der Musikschule "Johann Sebastian Bach") In den Frühjahrsferien (07.05.-13.05.2016) findet in Gröbzig eine Workshopwoche zum Thema "Feste im jüdischen Jahrkreis" statt. Eingeladen sind hierzu Kinder und Jugendliche unseres Landkreises im Alter von 11-16 Jahren, die gern singen, tanzen, ein Instrument spielen oder schauspielerisches Talent haben.

Sie gestalten in der Ferienwoche gemeinsam mit den Projektbetreuern ein musikalisch-szenisches Programm, das am 17. und 23. Mai 2016 im Museum Synagoge Gröbzig und in der Musikschule in Köthen aufgeführt wird. Die Teilnahme an dem Workshop (mit Unterbringung und Verpflegung) ist kostenlos.

Information und Anmeldung bei der Projektleiterin: Dr. Marion Méndez (Direktorin des "Museum Synagoge Gröbzig"), Tel.: 0152-25270741, eMail: marion.mendez@ymail.com.
Dr. Katja Münchow, Stellv. Leiterin des IKW

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Frühlingskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

Am 4. April 2016 fand im Kulturhaus Wolfen das diesjährige Frühlingskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff" statt. Die Zuschauer im gut gefüllten Saal erlebten ein abwechslungsreiches Programm mehrerer Solisten, Ensembles und Tanzgruppen sowie der Kinder der "Musikalischen Grundausbildung". Während der Veranstaltung wurden die Teilnehmer am Wettbewerb "Jugend musiziert" geehrt.
Die jungen Musiker und Musikerinnen wie auch die erwachsenen Schüler(innen) hatten sich gut auf das Konzert vorbereitet und stellten ihr Können wie auch ihre Freude am Musizieren unter Beweis - getreu dem Leitspruch ihrer Musikschule "MUSIK MACHEN IST (noch) BESSER ALS MUSIK HÖREN". Wer Lust bekommen hat, selbst ein Instrument zu erlernen, kann sich in der Musikschule (Tel.: 03493 22914) oder auf der Website der Musikschule über die Möglichkeiten informieren (www.musikschule-bitterfeld.de). Für einige Musikinstrumente, so wurde in Wolfen mitgeteilt, kann man sich noch anmelden.

K. Münchow

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Schöpferische Hände treffen sich und gestalten schöne Dinge

Als Auftakt zu einem Kreativ-Kurs trafen sich interessierte Frauen am Samstag, den 19.03. um mit der Dozentin Frau Müller Osterschmuck aus Filz herzustellen. Die Vielfalt an Ideen war groß, die Kursleiterin brachte eine kleine Auswahl mit. Schnell entschieden sich die Frauen, was sie filzen wollten. Die eine oder andere hatte schon Erfahrung. Für die Ungeübten erklärte Frau Müller den Vorgang des Nass- und auch des Trockenfilzens. Dann ging es los. Mit nassen Händen kneteten, walkten, formten die Teilnehmer ihr Material. Während die Hände sich flink bewegten, besprachen die Teilnehmer die Möglichkeiten sich regelmäßig zu treffen. Da alle Frauen schöpferisch sind und die verschiedensten Formen von Handarbeiten ausführen, lag die Idee nahe gemeinsam zu arbeiten. Die Zeit war viel zu schnell vorbei. Aber alle hielten am Schluss ihr eigenes kleines Schmuckstück - ob mit oder ohne direkten österlichen Bezug - in den Händen. Am 9. April geht der Kreativ-Kurs mit Frau Müller weiter. Diesmal dreht sich alles um Hand- und Bastelarbeiten entsprechend Ihren Wünschen. Schnuppern Sie doch einfach mal `rein!

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Internationaler Frauennachmittag in Zerbst/Anhalt

am 20. März 2016 um 14.30 Uhr in Zerbst/Anhalt, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 5 Wenn zwei Menschen etwas voneinander erfahren wollen, dann müssen sie miteinander reden. Und einander gut zuhören. Das ist gerade dann besonders wichtig, wenn sie unterschiedlich leben, wenn also zum Beispiel jeder einer anderen Religion angehört oder aus einem anderen Land kommt. Miteinander Reden über Dinge, die unser Leben betreffen und Erfahrungen austauschen, das brauchen wir, um voneinander zu lernen! In diesem Sinne möchten die Frauen der historischen Zerbster Vereine, sozialer Institutionen, der Musikschule Johann Friedrich Fasch und der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Standort Zerbst/Anhalt die Gelegenheit nutzen, mit Frauen verschiedener Nationalität, ins Gespräch zu kommen und aus ihrem Leben zu erfahren… und vielleicht auch die eine oder andere Gemeinsamkeit zu entdecken. Wir freuen uns auf alle Frauen, die über den "Tellerrand" schauen und Interesse an ihren Mitmenschen zeigen und mit ihnen gemeinsam den Nachmittag verbringen möchten.

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Deutsche, Wolgadeutsche, Syrer und Afghanen tanzten auf wolgadeutscher Hochzeit in Zerbst/ Anhalt

Egal in welcher Ecke unseres schönen Planeten Erde, wenn zwei Menschen den Bund fürs Leben schließen, dann wird meist ausgiebig mit Familie, Freunden und Nachbarn gefeiert. Dabei haben sich im Laufe der Menschheitsgeschichte in den verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Hochzeitsbräuche herausgebildet, die zum Teil bis heute gepflegt werden. Auch die Geschichte dieser Traditionen spiegelt ein Stück des Lebens unserer Vorfahren wieder, sodass sie auch für die jetzige Generation durchaus von Interesse ist.
Eine Wolgadeutsche Hochzeit, so wie sie es von ihren Großeltern überliefert bekamen, bot im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage der Wolgakreis um Ida Bikkel aus Wolfen in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Anhalt-Bitterfeld am Sonntag, 6. März 2016. Im Fasch- Saal der Zerbster Stadthalle war es seit September 2013 die vierte Aufführung der Wolgadeutschen Hochzeit durch die Mitglieder des Wolgakreises Wolfen.
Schon immer war es ihr Traum, dieses Stück in Zerbst/ Anhalt zu zeigen, wo die russische Zarin Katharina II. einen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte. Eben jene Zarin Katharina II., geborene Prinzessin von Anhalt- Zerbst, war es, die ab 1762/63 verstärkt Deutsche ins Russische Reich holte, um die südlichen Gebiete entlang der Wolga zu urbanisieren.
Doch zurück zur Wolgadeutschen Hochzeit in Zerbst. Zahlreich waren sie gekommen in den Fasch- Saal - 75 an der Zahl - , die per Plakat, Zeitung und Facebook geladenen Hochzeitsgäste, nicht nur Zerbster, auch Syrer und Afghanen.
Ida Bikkel als Erzählerin führte in die Geschichte um die Hochzeit von Mariechen, gespielt von Katrin Jäschke, und Hannes, dargestellt von Peter Müller, ein.
Das junge Paar spaziert des Abends, verabschiedet sich und Hannes verspricht seiner Liebsten: "Morgen kommt der Freiersmann in euer Haus." Und so soll es sein. Tagsdrauf erscheint bei Mariechens Eltern der Freiersmann oder anders gesagt, der Hochzeitsbitter, dargestellt von Valeri Safarow. Im etwas dialektal gefärbten Deutsch besprechen Brautvater (Alexander Korn) und Hochzeitsbitter alles Wichtige einer Hochzeit, u.a. die Mitgift, die Zahlungsmodalitäten bei der Hochzeit und natürlich den Hochzeitstermin, auch Mariechen, die Braut, und die Eltern des Bräutigams werden hinzugezogen. Und der reiche Müller der seinen einzigen Sohn verheiraten möchte, entscheidet, das ganze Dorf solle mitfeiern, dabei auf das Publikum zeigend.
Ein Handschlag und ein gutes Tröpfchen besiegeln die getroffenen Abmachungen.
Gezeigt wird auch, wie schwer der Job eines Hochzeitsbitters ist. Da muss er von Haus zu Haus ziehen, jede Familie zur bevorstehenden Hochzeit einladen. Von jedem bekommt er ein buntes Band, das er an seinen Stab bindet- es symbolisiert die jeweilige Zusage des Geladenen.
Guten Abend, Ihr vielgeliebten Leut! Ich komm zu Euch in großer Freud: Denn Gott hat uns und auf Erden Ein neues Eh`paar lassen werden!
Teilt mir ein Gläschen Branntwein mit. Und habt ihr keinen Schnaps zu Haus, so gibt mir ´n paar Münzen raus.
Der Tag der Hochzeit ist da.
Doch bevor es in die Kirche geht, muss der Bräutigam Hannes unter vielen verkleideten jungen Mädchen seine Marie herausfinden. Als er sie gefunden hat, ist sie mit einem roten Band festgebunden. Zwei noch nicht verheiratete Freundinnen fordern von Hannes für jede 2000 Rubel, da sie eine Freundin verlieren. Mariechen dankt ihren Eltern und Patinnen für ihre bisherige Fürsorge. Noch zweimal an diesem Tag muss er für seine Braut löhnen: für ein Band, das ihnen den weiteren Weg versperrt und für Mariechens Schuh.
Nun, so lang bewohntes Haus. Ich zieh´im Gottes Namen aus. Ich nehme nun von euch ade und trete in die heilige Eh. Dann zieht die Hochzeitsgesellschaft in die Kirche, wo sie der Pfarrer erwartet, der wird dargestellt von Matthias Seifert, von Beruf Pfarrer. Nach der Kirche bekommt das frisch vermählte Paar von den Patinnen die Ehegesetze vorgelesen.
§ 3 So sollt nach vorn` ihr schauen. Und so schaut auch zurück: Aus Liebe und Vertrauen erwächst beständig Glück.
Die anschließende Hochzeitsfeier gestaltet sich fröhlich. Es wird reichlich gegessen und getrunken, Trinksprüche ausgesprochen, Walzer und Hopsa Polka werden getanzt.
Auch das Publikum wurde mit süßem Gebäck bewirtet. Manchmal so hört man die Erzählerin sagen, dauere eine Wolgadeutsche Hochzeit drei Tage und drei Nächte lang.
Um Mitternacht, wird der Brautkranz abgesteckt, das ist Aufgabe der Patinnen und die Mütter begleiten das junge Ehepaar ins Schlafgemach. Aber noch hat die Tradition für Braut und Bräutigam kein Ende. Am Tag nach der Hochzeit ziehen sie von Gast zu Gast und bedanken sich für die Geschenke.
Danke, wir werden Wege teilen, Danke, wir gehen nicht allein. Danke, dass Menschen uns begleiten, Gott wird bei uns sein.
Und dann forderten Hochzeitsbitter und Hochzeitsgäste die im Publikum Sitzenden auf, mit ihnen zu tanzen. Schlussendlich tanzten Deutsche, Wolgadeutsche, Syrer und Afghanen fröhlich lachend miteinander.
Die Darbietung wurde ebenfalls durch Gesang und instrumentale Stücke musikalisch umrahmt. Die gesungenen Lieder handelten einerseits von der Religiösität der Wolgadeutschen, von ihrer Freude am Leben sowie von der Heimat, die stets eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Das Publikum bedankte sich bei der etwa zwanzigköpfigen Darstellercrew für die sehr informative und lehrreiche, aber auch unterhaltsame Darbietung mit viel Applaus und reichlich Spenden.
Zerbst, den 06.03.2016 Annegret Mainzer

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Kann die Zeit rückwärts gehen?!

Die allgemeine Relativitätstheorie ist 100 Jahre alt und wir verstehen sie immer noch nicht!
Alles ist relativ - auch im Zerbster Kulturkeller
Wissenschaftliche Phänomene und Mysterien auf verständliche und unterhaltsame Art und Weise sowie mit einem Augenzwinkern zu hinterfragen und einem nicht unbedingt fachkundigen Publikum zu vermitteln, das ist das erfolgreiche Konzept des Klugscheißers Jens Koch, der u.a. bereits im Herbst 2015 eine ungewöhnlich amüsante Unterrichtsstunde zum Thema Penisneid im Zerbster Kulturkeller bot. Die Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst/ Anhalt und die Kulturaktion Zerbst e.V. luden wieder Lernwillige zu einer Lektion mit Jens Koch in den urgemütlichen Zerbster Kulturkeller ein. Im Fokus dieser Lehrveranstaltung im Rahmen der 51. Zerbster Kulturfesttage stand die Allgemeine Relativitätstheorie, die vor etwa 100 Jahren von Albert Einstein fixiert wurde. Begrüßt wurden die lernwilligen Gäste im Zerbster Kulturkeller von Martina Marczock- Stück, von der Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst/ Anhalt, die auch begründete, warum diese Veranstaltung von der Volkshochschule mitorganisiert wurde. Zum einen, so Marczock- Stück, weil Albert Einstein ein sehr großer Humanist gewesen sei und für ihn es sehr wichtig gewesen sei, dass man Bildung betrieben habe.
Die Zeit der Veröffentlichung der Relativitätstheorie von Einstein sei auch die Zeit der Gründung und Entwicklung von Volkshochschulen gewesen, führte Marczock- Stück fort, und sozusagen aus der Industrialisierung herausgeboren habe man Weiterbildungen für Hochschullehrer entwickelt, in denen gelehrt wurde, wie man das Wissen "volkstümlicher" vermitteln konnte. ,,Zudem hätten bis 1936 z. B. an Volkshochschulen in Wien, Linz, Prag mehr als 100 Kurse stattgefunden, in denen die Relativitätstheorie popularisiert wurde. Noch verwies sie auf den 11. Februar dieses Jahres, als Forscher in Washington die Entdeckung von Einstein vorhergesagten Wellen bekannt gaben.
Dann übernahm Jens Koch die Regie des Abends, an seiner Seite Christina Dammann, die im wahren Leben ein Lehramtsstudium abgeschlossen hat. Doch bevor der Einstieg in Vorlesung und Diskussion erfolgte, gab es zur Einstimmung einen Film Addicted to the stars aus Ten minutes older mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Nach längerem Flug in das Weltall kehrt ein Astronaut zurück und entdeckt, dass die Zeit, die er verlassen hat, dermaßen fortgeschritten ist, dass sein Sohn, den er als Zehnjährigen auf der Erde zurückgelassen hat, bereits kurz vor der Vollendung des 90. Lebensjahres steht. Und daraus entwickeln sich nun die Fragen, die sich wie ein roter Faden durch den Abend ziehen: Was bedeutet es, rückwärts in der Zeit zu gehen? Kann der Mensch eine Reise in die Vergangenheit machen? Könnten wir Informationen in die Vergangenheit schicken, ohne selbst der Briefträger zu sein, fragt Jens Koch. Bei der letzteren Frage kommt Interaktion ins Spiel, denn die Zuhörerschaft darf auf kleine Zettel schreiben, welche Infos sie in die Vergangenheit senden würde. Da war zu lesen: Lottozahlen- Unfallversicherung nicht abschließen - Anti Age hilft nicht.
Für Jens Koch und seines Assistentin Christina Dammann keine leichte Aufgabe, auf die anfänglich gestellten Fragen, zufriedenstellende Antworten zu finden. Zunächst berechnen beide erst einmal, mit welcher Geschwindigkeit die Filmhelden flogen, dabei wird berücksichtigt, die Zeit, die diese zum Beschleunigen und Abbremsen benötigten und vielleicht zum Ein- und Aussteigen- wer weiß ? Im Laufe der Debatte wurde die Theorie vom time loop erörtert und von Christina Dammann am Flipchart veranschaulicht. Immer wieder gab es zwischendurch Bemerkungen aus dem Publikum, die Jens Koch aufs Neue zwangen, seine aufgestellten Thesen erneut zu erklären oder anhand von Beispielen zu illustrieren. Des Öfteren bemühte er zum besseren Verständnis seiner Aussagen andere bekannte Gesetzmäßigkeiten aus der Physik, u.a. das Hebelgesetz.
Sollte jemand im Publikum gesessen haben, der vor dieser Veranstaltung nichts von Wurmlöchern, schwarzen Löchern und ihrem Ereignishorizont, vom Mach´schen Prinzip, Gödel- Universum und dergleichen gehört haben, der weiß jetzt Bescheid. " Erklär´s mal für mich!" oder " Erklär´s mal für einen Grundschüler!"- derartige Aufforderungen gab es von Zeit zu Zeit aus dem Publikum, deswegen bemühte sich Jens Koch, auch wenn es ihm manchmal schwer sichtlich fiel, die von ihm genannten physikalischen Erscheinungen verständlich zu erklären und Christina Dammann versuchte durch das Verschriftlichen und das Veranschaulichen oder durch wiederholtes Nachfragen, das Gesagte zusammenzufassen und für den Laien verständlich zu machen.
Das Zusammenspiel vom Meister und seiner Gehilfin, d.h. von Jens Koch und Christina Dammann war sehr unterhaltsam, inhaltlich wie sprachlich gut und kompetent vorbereitet, beide sehr beredt, schlagfertig und aufmerksam dem anderen gegenüber, so dass keine Leerstellen, respektive Pausen entstanden. Aufgrund des schweren Stoffes verlangte das Publikum nach einer Pause und bei den von den Damen der Kulturaktion Zerbst e.V. angebotenen gesunden und schmackhaften Biogetränken wurde heftig weiter diskutiert. Die am Anfang eingespielte Filmsequenz liegt natürlich der ureigenste Wunsch der Menschheit zugrunde, gar nicht bzw. langsamer zu altern, doch auch dabei helfen keine Zeitreisen mit Lichtgeschwindigkeit, desillusionierte Jens Koch seine Zuhörerschaft, denn im Laufe unseres Lebens fransen die DNA- Enden aus und dadurch werden wir älter. Steffi Heger von der Kulturaktion Zerbst e.V. dankte den an diesem Abend Mitwirkenden und das Publikum honorierte den Auftritt von Jens Koch und Christina Dammann mit viel Beifall. Im Anschluss daran zeigten noch einige Zuhörer Interesse am sechsdimensionalen Würfel, den Jens Koch mitgebracht hatte, und hatten noch zahlreiche Fragen an ihn.
Zerbst, den 03.03.2016 Annegret Mainzer

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"Über 7 Brücken musst du gehen"

Flügelweihe in der Grundschule Anhaltsiedlung
Am 14. Januar fand in der Grundschule Anhaltsiedlung die Einweihung des restaurierten Blüthner-Flügels mit einem Festkonzert statt. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Aula verlieh dem Ereignis eine besondere Atmosphäre, weil die meisten der Anwesenden zur erfolgreichen Sanierung des Instrumentes durch die Übernahme einer Tastenpatenschaft mit 88.- € beigetragen hatten: Schüler, Schülereltern, Geschäftsleute, Lehrer, Musiker, Firmen, Politiker und Freunde der Musikschule übernahmen damit Verantwortung und konnten sich nun in Bild und Ton von der gelungenen Arbeit des Klavierbauers Stefan Kratzsch überzeugen, der im Anschluss an die Veranstaltung ausführlich alle Fragen beantwortete und die einzelnen Arbeitsschritte der Restaurierung erklärte. Der Musiklehrerin und Schulleiterin Frau Lohrengel war bei der Begrüßung der Gäste die Freude ins Gesicht geschrieben. 2010 gab sie dem verwaisten Instrument Asyl, das durch die Schließung der Comenius-Schule einen neuen Aufenthaltsort benötigte. Es war nach über 100 Jahren Nutzung in einem erbärmlichen Zustand. Klavierbauer Kratzsch datierte den Bau auf das Jahr 1903, dem Gründungsjahr der Comenius-Schule und dem 50. Jubiläumsjahr der Firma Blüthner. Aus diesem Grund handelte es sich um ein besonders aufwändig gearbeitetes Exemplar, das eine gründliche Sanierung rechtfertigte. 4 Jahre dauerte die Spendensammlung bis der Förderverein der Musikschule den Betrag von etwa 14.000 € gesammelt hatte. Und nun war es soweit! Der Chor der Anhaltschule unter Leitung von Kerstin Hurig eröffnete das Konzert mit dem Lied "Über 7 Brücken musst du gehen" der Gruppe Karat, das wie ein Motto über dem Konzert stand: Alles braucht seine Zeit. Mit einem eigens für diesen Anlass getexteten Song, dem "Danklied für das Klavier", begrüßten Diana Hanitsch, Susanne Müller und Ilidar Schaburow schwungvoll das Publikum und zeigten, dass auch Erwachsene an der Musikschule willkommen sind und eine gediegene Ausbildung erhalten können. Musikschüler, die Schüler der Anhaltschule sind bzw. waren, setzten das Programm fort: Lorrena Feyrer (Violine) zeigte mit sicherer Bogenführung, was man nach 3 Jahren Violinunterricht schon spielen kann und Joshua Reichel präsentierte einfühlsam und gesanglich die englische Volkweise "Greensleeves" auf dem Akkordeon. Seine Schwester Johanna Reichel (Querflöte) musizierte mit ihrem Klavierpartner Johannes Huschka sicher das "Jugend musiziert" Programm und Malin Götschel begleitete Frederike Sonnenburg (Querflöte) am Flügel mit einem Menuett von G.F. Händel. Auch Paulina Eichhoff (Klavier) war einst Schülerin der Anhaltschule und ist inzwischen mehrfache Preisträgerin vieler Jugend-musiziert Wettbewerbe auf regionaler, Landes- und Bundesebene. Mit dem anspruchsvollen Stück "Let it go" aus der "Eiskönigin" von Anderson-Lopez zog sie brillant alle Register des Blüthner-Flügels ohne Angst haben zu müssen, dass er unter der Wucht der Klänge zusammenbrach. Auch Lea Kuhne entlockte dem Instrument einfühlsam viele Klangfarben bei der Begleitung ihrer "Jugend musiziert"-Partnerin Luisa Wagner in einem anspruchsvollen Programm, bei dem die Flötistin klanglich und technisch überzeugte. Die jüngsten Bitterfelder Kandidaten des diesjährigen Wettbewerbs bildeten ein Klaviertrio (Lilly Henze, Violine, Felix Hellwing, Violoncello, Jonas Brand, Klavier), das sich mit einem Menuett, einer Romanze und einem Galopp souverän vorstellte und auf weitere Erfolge hoffen lässt. Jessica Letscher (Klavier) und Anja Schmidt (Violine) vervollständigten das klassische Programm mit Werken von Kuhlau und Bartok bis die Jazzband der Musikschule unter Leitung von Ilidar Schaburow mit Verve und reichlich Improvisationslust den gelungenen Abend ausklingen ließ. Das Publikum dankte allen Künstlern mit stürmischem Applaus und folgte gern der Einladung der Fördervereine der Grund- und Musikschule, bei einem Glas Sekt und Bockwürstchen miteinander ins Gespräch zu kommen und alle Alltagssorgen hinter sich zu lassen. Denn alles hat seine Zeit. Dr. Cornelia Toaspern, Musikschulleiterin

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Musik verbindet Java und Köthen

Studierende von der Insel Java (Indonesien) gaben am 19. Januar 2016 in der Martinskirche in Köthen ihr Abschiedskonzert. Sie belegten in Köthen ein Jahr lang studienvorbereitende Kurse am Landesstudienkolleg der Hochschule Anhalt und fanden sich in Vorbereitung des Sachsen-Anhalt-Tages 2015 zur Band "Javaphonic" zusammen. Zwischen den jungen Musikern harmonierte es so gut, dass sie bei insgesamt 15 Veranstaltungen im gesamten Landkreis Anhalt-Bitterfeld auftraten und sogar den 2. Platz beim Bandwettbewerb zum Kulturmarkt 2015 in Bernburg errangen.
Das Repertoire von Javaphonic ist breit und reicht von indonesischer Popmusik bis Volksmusik der indonesischen Heimat.
Nun verlassen die jungen Musiker das Studienkolleg und beginnen ihr Studium an einer der Hochschule oder Universitäten unseres Landes. Es entstand die Idee, zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit in Köthen eine CD aufzunehmen. Mit Unterstützung der Musikschule Johann Sebastian Bach in Köthen ließ sich dieser Wunsch tatsächlich realisieren. Anfang Januar 2016 fanden die Aufnahmen im Tonstudio der Musikschule statt.
Möglich wurde dies auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages, den das IKW (Institut für Kultur und Weiterbildung Anhalt-Bitterfeld), zu dem die Musikschule gehört, 2014 mit der Hochschule Anhalt geschlossen hat. Ein sehr schönes Beispiel dafür, wie IKW und Hochschule diesen Vertrag gemeinsam mit Leben erfüllen - so meinen wir und wünschen den jungen Frauen und Männern für ihre Zukunft alles Gute.
Dr. Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW

Abschiedskonzert von Javaphonic am 19. Januar 2016 im Internationalen Studentenclub in der Martinskirche Köthen




25 Jahre Galerie am Ratswall

1990 war sicher kaum Zeit, an Kunst und Kultur zu denken. Schön, dass es dennoch auch zu jener Zeit Menschen gab, die sich in Bitterfeld für die Gründung einer Galerie engagierten. Die Galerie am Ratswall entstand schon damals als eine Einrichtung des Landkreises und noch heute bekennt sich der Landkreis Anhalt-Bitterfeld zu seiner Galerie. Seit 2011 gehört sie zum Institut für Kultur und Weiterbildung, einem Eigenbetrieb, in dem der Landkreis mehrere seiner Kultur- und Bildungseinrichtungen vereint hat. Das 25jährige Jubiläum der Galerie am Ratswall war Anlass für eine besondere Ausstellung. "25x25" nannte sie Galerist Ralph Becker, und bringt damit zum Ausdruck, dass er Kunstwerke von 25 der zahlreichen Künstler, die die Galerie im Laufe ihres Bestehens begleitet haben, zu einer Jubiläumsausstellung vereint hat. Am 4.12.2015 wurde diese Ausstellung im Rahmen einer Festveranstaltung zum Jubiläum eröffnet. Viele Gäste waren der Einladung der Galerie und des IKW gefolgt, darunter auch einige der ausstellenden Künstler. Landrat Uwe Schulze gratulierte und würdigte in seiner Rede die Bedeutung von Kunst und Kultur im Leben eines jeden Menschen. Die Festrede hielt der Leipziger Schriftsteller Peter Traub. Anschließend wurde eine DVD vorgeführt, die Rolf Kropfgans (Studio JEKRO) für die Jubilarin erstellt hat. Mit zahlreichen Fotos, vielen Filmausschnitten und in Gesprächen mit Initiatoren und Wegbegleitern (z.B. mit dem ehemaligen Landrat Horst Tischer und mit Landrat Uwe Schulze) zeichnet er ein Bild vom Werden und Wachsen der Galerie, von den Herausforderungen und vielen Höhepunkten. 25 Jahre "Galerie am Ratswall", das wird deutlich, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ergebnis des engagierten Wirkens vieler Menschen in unserer Region. Möge ihr diese breite Unterstützung auch weiterhin beschieden sein - mindestens noch einmal ein viertel Jahrhundert Die Ausstellung "25x25" kann noch bis zum 17. Januar 2016 in der Galerie am Ratswall besichtigt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Dr. Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW
Geschäftsbereichsleiterin (GB Kreismusikschulen und GB Kultur)

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Weihnachtskonzert der Musikschule "Johann Friedrich Fasch"

Pünktlich zum Nikolaustag gaben die Schüler der Zerbster Musikschule am 6.12.2015 ihr diesjähriges Weihnachtskonzert. Erstmals seit vielen Jahren fand es wieder in der Zerbster "Stadthalle" statt. Der Katharina-Saal war gut mit Besuchern gefüllt und auf der Bühne hatte ein großes Orchester unter Leitung von Susanne Ostaphyshyn Platz genommen. Nach musikalischer Einstimmung durch die Bläserklassen der Grundschule "Astrid Lindgren", das Blockflötenensemble und drei Harfenistinnen, kam Musik von Howard Blake aus dem Zeichentrickfilm "The Snowman" zur Aufführung. Etwa 50 Musikschüler musizierten, unterstützt von einigen ihrer Lehrer, auf der Bühne. Dazu gab es eine Schneemann-Tanzeinlage der "Crazy Dancers" vom O`Blue e.V. Bühnen-, Tanz- und Showverein. Natalie Aretz trug das bekannte Lied "Walking in the Air" vor. Bürgermeister Andreas Dittmann führte als Sprecher durch das Stück. Vielen Dank an alle Beteiligten für den wunderbaren Abend, der uns Zuhörer - trotz der eher milden Temperaturen - in winterliche, vorweihnachtliche Stimmung versetzte und viel Freude bereitete.
Dr. Katja Münchow
Stellv. Leiterin des IKW
Geschäftsbereichsleiterin (GB Kreismusikschulen und GB Kultur)

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Weihnachtskonzert der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

Am Schluss sangen alle zusammen "Stille Nacht" - sowohl die Mitwirkenden des Weihnachtskonzertes als auch ihr Publikum im gut gefüllten Saal des Kulturhauses Wolfen. Sie alle vereinigte die Freude über ein abwechslungsreiches, 90minütiges Programm voller spannender Höhepunkte und die Vorfreude auf den 2. Advent. Ca. 100 Kinder und Jugendliche zeigten mit großer Begeisterung ihr Können auf musikalischem und tänzerischem Gebiet. Und das konnte sich sehen lassen! Neben hervorragenden solistischen Beiträgen (Laura Dobberke Gitarre, Paulina Eichhoff Klavier, Clara Elisabeth Köhler Harfe, Marit und Hanna Vierus Gesang) beeindruckte vor allem das Zusammenspiel der Schüler in den verschiedensten Besetzungen. Ob im großen Ensemble wie dem Musikschulorchester oder in kleiner Besetzung wie beim Querflötenquartett - immer kommt es auf das Engagement eines jeden einzelnen Spielers an. Genau aufeinander abgestimmtes Timing, eine ausgefeilte Dynamik und saubere Intonation sind unabdingbar für eine gelungene Interpretation, die in vielen Proben hart erarbeitet werden muss. Und die finden natürlich zusätzlich zum Hauptfachunterricht statt. Sie stellen für viele Schüler, die nicht in Bitterfeld wohnen, eine logistische Herausforderung dar. Auch die Fachlehrer müssen gut zusammen arbeiten, wenn Ensembles fachübergreifend gebildet werden. So z. B. bei dem Zirkusprojekt "Manege frei", in dem die Kinder der Tanzklasse von Andrea Lönneker von den Musikschülerinnen Emilia Fischer (Oboe), Lianne Müller und Claudia Schönfelder (Violine) und Anna Laura Kleber (Klavier) begleitet wurden. Zum Schluss gesellte sich sogar der Clown (Paula Hanitsch) höchstpersönlich zum Akkordeonquartett und bekam zum Erstaunen der Artisten von einem Zirkuskollegen das Instrument zum Mitmusizieren umgeschnallt. Die akrobatisch anspruchsvollen und fröhlich ausgelassenen Choreografie-Einfälle von Andrea Lönneker sowie die farbenfrohen Kostüme trugen zum Gelingen dieser Darbietung bei. Viel Beifall gab es auch für "Nothing Else Matterns" von Mattalica in einer Version für das Streichorchester unter Leitung von Sven Uber. Zum Schluss sorgte der Jugendchor unter dem Dirigat von Ursula Ulrich klangvoll für weihnachtliche Stimmung, die alle Zuhörer zum Mitsingen anregten.
Dr. C. Toaspern
Leiterin der Musikschule "Gottfried Kirchhoff"

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7. Zerbster Lesemeile am 20.11.2015

Landtagskandidaten lesen aus ihren Lieblingsbüchern

Seit nun mehr 12 Jahren findet an jedem dritten Freitag im November der Bundesweite Vorlesetag statt, der auf eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung zurückgeht. Am Vorlesetag gehen bekannte Persönlichkeiten in verschiedene Bildungseinrichtungen und Buchhandlungen und lesen dort vor. Das Ziel des Bundesweiten Vorlesetags besteht darin, vor allem bei Kindern und Jugendlichen Lust und Interesse am Lesen zu wecken und aufzuzeigen, wie wichtig der Erwerb von Lesekompetenz für das spätere Leben ist.
Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass Studien an der University of British Columbia in Kanada Folgendes zutage förderten: Im Vergleich zu Kindern, die wenig lesen, nutzen Vielleser eine spezielle literarische Ausdrucksweise und bilden niveauvolle Sätze, indem sie sogar Relativsätze einschieben. Außerdem können sie, geschriebene Texte anderer Menschen besser verstehen. Somit findet die oft von meinen Großeltern ausgesprochene Weisheit "Lesen bildet." wieder einmal ihre Bestätigung. Zweifelsfrei fördert dass Lesen die Herausbildung von kognitiven Fähigkeiten sowie emotionalen und sozialen Kompetenzen bei jungen Menschen.

Am diesjährigen Bundesweiten Vorlesetag fand in Zerbst und Umgebung die 7. Lesemeile statt, d.h. unter der Regie von Stadtbibliothek Zerbst/ Anhalt und Kreisvolkshochschule Anhalt- Bitterfeld, Standtort Zerbst wurde in Kitas, Schulen und Seniorenheimen vorgelesen. Einer der Vorleser war u.a. der Bundestagsabgeordnete Kees de Vries (CDU). Abschluss fand der Bundesweite Vorlesetag und die 7. Lesemeile in einer Abendveranstaltung im Zerbster Gebäude der Kreisparkasse Anhalt- Bitterfeld, die unter dem Motto " Landtagskandidaten lesen aus ihren Lieblingsbüchern" stand. Musikalisch eingeleitet wurde der Abend durch das galante Spiel zweier Harfenistinnen der Musikschule " Johann Friedrich Fasch" Zerbst. Dietmar Kraus (CDU), Oliver Lindner (SPD), Mario Rudolf (Freie Wähler) und Gerald Grünert (Die Linke)- sie alle wollen am 13. März 2016 in den neuen Landtag von Sachsen- Anhalt gewählt bzw. wieder gewählt werden. Sie nahmen gern die Einladung zum Vorlesen an. Voller Neugier saß ich im Publikum und wartete darauf zu erfahren, was Landespolitiker denn außer Parteiprogrammen, Direktiven und Petitionen so zu ihrer persönlich bevorzugten Lektüre zählen. Ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht und angenehm überrascht. Dietmar Krause las aus einem Buch mit dem Titel "Nur raus hier", das 18 Geschichten von geglückten und missglückten Fluchtversuchen aus der einstigen DDR enthält. Krause las von einer gelungenen Flucht eines cleveren Akademikers, der zwar in den Westen gelangte, aber dafür einen hohen Preis zahlte. Und ich glaube, irgendwie fand sich jeder der Anwesenden in dieser Geschichte ein bisschen wieder.
Gerald Grünert wählte Humorvolles, bisweilen Politisch- Satirisches aus der Feder von Hans- Günther Pölitz, Kabarettist und Gründer der "Magdeburger Zwickmühle". Die von Grünert ausgewählten Kurzgeschichten brachten die Zuhörerschaft nicht nur zum Lachen, sie veranschaulichten auch, dass der kleine Mann im Volke mitunter so seine Schwierigkeiten hat, "Sinn und Unsinn" der nicht selten kurzsichtigen und widersprüchlichen Entscheidungen unserer Politiker zu verstehen.
Krause und Grünert präsentierten klassische Prosa, wohingegen Oliver Lindner eine Graphic Novel, d.h. einen illustrierten Roman, einen Comicroman, vorstellte. Sehr einfühlsam präsentierte Lindner "Der Traum von Olympia" von Reinhard Kleist. Diese Graphic Novel erzählt das Schicksal der somalischen Sprinterin Samia Yusuf Omar, die 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teilnahm und deren Liebe zum Sport in ihrer Heimat aus religiösen Gründen nicht gefördert wurde. Sie ertrank 2012 auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer. Für den vierfachen Vater Lindner stellt das Genre des Comicromans eine Möglichkeit dar, junge Menschen an problematische Themen wie Flucht heranzuführen. Mario Rudolf entschied sich für einen Krimi um Bruno- chef de police von Martin Walker. Rudolf hatte es diesen Sommer geschenkt bekommen. Bruno, der sympathische Polizist von Saint- Denis, klärt nicht nur Mordfälle auf, er bemüht sich auch, seine ihm anvertraute Gemeinde vor Unbill wie z.B. vor Kontrollen durch EU- Kommissare zu schützen. Für Rudolf zeigt die Story um Bruno viele Parallelen zu seiner Arbeit als Ortbürgermeister und Stadtrat. Der Krimi ist im Périgord angesiedelt und so gibt er auch Einblicke in die dortige französische Küche, was Hobbykoch Rudolf ebenfalls begeistert. Rudolf beschloss sein Vorlesen mit dem Gedicht "Heimat" aus der Ortschronik von Garitz.
Die von den Landtagskandidaten unabhängig voneinander ausgesuchten Bücher zeigten starken Bezug zu Themen wie Heimat, Identitätssuche und Flucht, die in unserer heutigen globalisierten Welt aktueller denn je sind. Am Abschlussabend der 7. Lesemeile in Zerbst, der von Martina Marczok- Stück von der KVHS Anhalt- Bitterfeld, Standort Zerbst moderiert wurde, kamen nicht nur die Landtagskandidaten zu Wort, die Zuhörer hatten ebenfalls die Möglichkeiten, Fragen zu stellen, Meinungen zu äußern. Im Fokus der Diskussion stand dabei auch die Zukunft des gedruckten Buches, der Printmedien überhaupt, denn in unserer medial geprägten Welt sind E- Books & Co unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Auch die Zerbster Stadtbibliothek müsse einerseits diesem Trend entsprechen und andererseits neue Formen ihrer Tätigkeit finden, so ihre Leiterin Margot Benecke. Als literarisch interessierte Zuhörerin war dieser Vorleseabend für mich eine Bereicherung und gab mir neue Impulse für Leseabende im bevorstehenden Winter. Ich wünsche mir nur noch, dass unsere vier Landtagskandidaten bzw. diejenigen, die es im nächsten Jahr in das Landesparlament schaffen werden, auch dann an diesen Abend zurückdenken, wenn wieder einmal Mittel für freiwillige kulturelle Leistungen zur Diskussion stehen.

Zerbst, den 21.11.2015
Annegret Mainzer

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Kreatives Gestalten von Geschenken in der Kreisvolkshochschule

Interessierte Teilnehmer nahmen das Angebot der Volkshochschule wahr, am 21.11.2015 eine Weihnachtswerkstatt zu besuchen. In gemütlicher Runde kreierten sie unter erfahrenen Fachleuten ihre eigenen Geschenke wie zum Beispiel Seifen und Badesalze, Figuren aus Ton, Adventsgestecke und feine Schokoladen und Pralinen.
Es wurde fleißig gewerkelt, probiert, gekostet, viel gelacht und gestaunt über die eigenen kreativen Fähigkeiten. Zum Schluss nahm jeder sowohl das selbst Gestaltete als auch einen großen Schatz an Wissen mit nach Hause und das Gefühl, gut vorbereitet zu sein für die Adventszeit.
Die Teilnehmer äußerten auch ihre Wünsche nach Wiederholung solcher Werkstätten nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Move & Groove - Rhythmik im Musikunterricht

Am 14. November 2015 fand in der Musikschule "Johann Sebastian Bach" in Köthen eine Weiterbildungsveranstaltung für Musikschullehrer, Musiklehrer und (musik-)pädagogisch Interessierte statt. Der Musikpädagoge Jürgen Sostawa und der Schlagzeuger Orlando Carmona Garcia gaben ihre Erfahrungen und ihr Wissen zum Thema "Rhythmik im Musikunterricht" weiter. Im Zentrum stand die Vermittlung von Musik und Bewegung im Unterrichtsalltag. Die Teilnehmer lernten in zwei Arbeitsgruppen (Bodypercussion und lateinamerikanischer Rhythmusinstrumente), wie im Unterricht "Rhythmik" gelehrt und trainiert werden kann. Der Workshop war als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt anerkannt. Eine Fortsetzung ist vorgesehen.
K. Münchow, stellv. Leiterin des IKW

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